Großbritannien – Das verwirrende Gender-Chaos hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Bei einer laufenden Gerichtsverhandlung wurde nun festgestellt: Der Begriff „Mutter“ ist nicht mehr länger an das weibliche Geschlecht gebunden. Geklagt hat eine Ex-Frau, die jetzt Mann ist. Sie/Er wollte nach der Geburt ihres/seines Kindes in dessen Geburtsurkunde nur als „Vater“ geführt werden. Das Kind soll hochoffiziell als „mutterlos“ aufwachsen.
„Mutter zu sein, ist nicht länger ein geschlechtsspezifischer Begriff. Ein Mann kann, wie in diesem Fall, eine Mutter sein. Er hat sich entschieden, ein Kind zur Welt zu bringen und es liebevoll aufzuziehen“, erklärte Regierungsvertreter Ben Jaffey laut Breitbart. In der Geburtsurkunde könnte in Zukunft „männliche Mutter“ stehen, so der Vorschlag.
Die Anhörung sei noch nicht abgeschlossen, so Breitbart. Wenn der prozessierende Geschlechter-Wechsler vor Gericht Recht bekommt, kann ihr/sein Kind hochoffiziell mutterlos mit männlicher Mutter aufwachsen – Mutterschaft ist dann nicht mehr ein biologisches Privileg. Ein solches Urteil könnte zu einer Reihe Änderungen in der britischen Gesetzgebung führen.
Auch in Frankreich arbeitet man eifrig am neuen Weltbild. Die Nationalversammlung beschloss am Dienstag, auf Schulformularen die Begriffe „Mutter“ und „Vater“ abzuschaffen. Um es homosexuellen Paaren Recht zu machen, wird künftig nur noch von Elternteil 1 und Elternteil 2 die Rede sein, berichtet 20min.fr. Für diesen Schritt soll die Abgeordnete Valérie Petit, Mitglied in der Macron-Regierungspartei La République en Marche! verantwortlich sein. Mit dieser Änderung solle die Familien-Vielfalt gesetzlich verankert und dem Wunsch, homosexuelle Eltern nicht zu verleugnen, stattgegeben werden, so die Marche!-Politikerin.
„Wir haben Familien, die sich in Schubladen wiederfinden, die heute etwas veraltet sind. Heute sollte sich niemand durch ein rückständiges Denken ausgeschlossen fühlen. Für uns ist dieser Artikel ein Maß für soziale Gleichheit “, erklärte auch die LREM-Abgeordnete Jennifer de Temmerman voller Begeisterung.
Aus den konservativen Reihen ertönt Kritik: Dieses politisch korrekte Denken habe nichts mit der Realität zu tun, meint der republikanische Abgeordnete Xavier Breton. „Wenn ich höre, die traditionelle Familie sei ein ausgedientes Modell, möchte ich daran erinnern, dass 95 Prozent aller Partnerschaften aus Mann/Frau-Paaren bestehen“, so der „Fakten-Checker“ Breton. (MS)
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