StartZARONEWS PresseAgenturGutmensch-Schiffe fischen wieder: Bischof Fürst ertrinkt in Mitleid

Gutmensch-Schiffe fischen wieder: Bischof Fürst ertrinkt in Mitleid

Valletta – Nach anfänglicher Weigerung erlauben die maltesischen Behörden nun doch dem deutschen Flüchtlings-Schleppern „Sea-Watch 3“ und der „Professor Albrecht Penck“ in ihre Hoheits- Gewässer einzulaufen. Grund seien nach Angaben der Berliner Zeitung „die sich verschlechternde Situation an Bord“. Nach Angaben der maltesische Marine leiden die meisten der insgesamt 49 Flüchtlinge an Bord an Seekrankheit. Zunächst hatte sich die Meldung verbreitet, die Schiffe dürften in den Hafen von Malta einlaufen.

Die Sea-watch 3 hatte am 22. Dezember 32 Flüchtlinge in internationalen Gewässern an Bord genommen.  Italien, Malta und Spanien hatten sich allerdings geweigert, das Schiff in einen Hafen einlaufen zu lassen. Doch bringt das alles nichts, denn der Trend, mittels Gummiboot in den Sozialstaat – vor allem wohl Deutschland – einzuwandern, reißt nicht ab. Allein in den ersten beiden Tagen des neuen Jahres fischte die spanische Küstenwache mehr als 320 Zuwanderer aus dem Mittelmeer. Am Neujahrstag seien 111 und am Mittwoch seien 214 weitere Menschen an Bord gegangen, berichtet eine Sprecherin der spanischen Behörde.

Derweil ertrinkt der katholische Bischof der Diözese Stuttgart Rottenburg Gebhard Fürst in Mitleid. Auf Twitter schrieb der schwäbische Oberhirte: „Die Situation der 32 Frauen, Kinder und Männer auf der Sea-watch 3 sind außerordentlich schwierig. Unser Land sollte vorangehen und die vor dem Ertrinken Geretteten zügig aufnehmen. Das gebietet allein schon die Humanität.“

Sich nicht mit Schlauchbooten in hohe Wellen aufs offene Meer zu begeben, gebietet die Vernunft. Oder steckt am Ende die Berechnung der Unvernünftigen dahinter, dass die in Mitleid Ertrunkenen den Berechnenden helfen?

(KL)

@jouwatch

Quelle!: #zaronews

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