StartPolitikEuropaHeiko Maas in seiner kleinen Fake-News-Welt gefangen

Heiko Maas in seiner kleinen Fake-News-Welt gefangen

Heiko Maas gibt im öffentlich-rechtlichen Format „Bericht aus Berlin“ wieder einmal seine  Definition von Fake-News, die man gerade rund um den UN-Migrationspakt zu hören bekommt, ab. Mit Video.

„Wir müssen uns darauf einstellen, dass politische Debatten in Zukunft mit viel Fake News geführt werden,“ so der SPD-Wahrheits- und Außenminister Heiko Maas im „Bericht aus Berlin“. Bereits bei der Anmoderation durch den stellvertretenden ARD-Chefredakteur ist eine massive Unausgewogenheit, weil Staatsnähe festzustellen. Die Neue Zürcher Zeitung hatte sogar das Gefühl, dass das Außenministerium die Regie in der ARD übernommen hat, so Maas-treu waren die Fragen zum UN-Migrationspakt vom öffentlich-rechtlichen Fragensteller vorbereitet.

Es sei – in Bezug auf den Migrationspakt – ja keinen Falls so, dass da vorher nicht informiert worden wäre, behauptet der weit links außen stehende Maas in den öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührenraum hinein. Im nächsten Satz macht der Sozialist klar, war er von Demokratie und Bürgereinbindung so hält. Maas stellt fest: Es sei aber ganz einfach in seinem Berlin so: Wenn es Dinge gibt, über die es keinen Streit gibt – und über den Migrationspakt gab es lange keinen Streit, weil alle das für eine vernünftige Sache hielten  – dann werde darüber auch nicht viel berichtet. Nun sei der Tag gekommen, wo darüber abgestimmt werde und allein aus diesem Grund habe die Diskussion über den Pakt an Fahrt aufgenommen.

Er finde es allerdings ganz ganz schlimm, wie über den UN-Pakt diskutiert werde. „Mit viel Fake-News!“. Diesen müsse man mit Faken entgegen treten.

Wir nehmen zur Kenntnis: Alles was die Regierung bezüglich des UN-Migrationspaktes bislang vermeldete- oder auch nicht vermeldete – ist wahr. Alles andere sind Fake-News. Insbesondere Fakten, die den Aussagen der deutschen Regierung widersprechen, sind ganz schlimme Fake-News. So einfach ist das in der kleinen Welt von Heiko Maas.

Bleibt nur noch die Frage zu klären, ob die USA, Australien, Israel, Österreich, Polen, Tschechien, Kroatien, Bulgarien, Griechenland, Schweden, Slowakei, Schweiz, die Niederlande, Dänemark, Italien, Ungarn, Norwegen, China, Japan, Südkorea und Kanada, also all jene Länder die den Migrationspakt nicht – oder nicht in dieser Form unterschreiben werden ihren Bürgen auch Fake-News unter die Nase reiben? Diese Rückfrage, die man von einem politisch uneingenommenen Moderator erwarten muss, wurde im öffentlich-rechtlichen Format „Bericht aus Bonn“ dem Herrn Außenminister nicht gestellt. (SB)

Heiko Maas: Es braucht kein Gesetz gegen Fake News

"Wir müssen uns darauf einstellen, dass politische Debatten in Zukunft mit viel Fake News geführt werden," sagt Außenminister Heiko Maas im Bericht aus Berlin und bezieht sich auf die Diskussion um den UN-Migrationspakt, über den viel Falsches behauptet wird.

Gepostet von Bericht aus Berlin am Sonntag, 25. November 2018

@jouwatch

Quelle!: #zaronews

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