StartZARONEWS PresseAgenturIgnoranz an der Macht: Heiko Maas über den Frieden der Frauen (FdF)

Ignoranz an der Macht: Heiko Maas über den Frieden der Frauen (FdF)

In der Rubrik „Frieden mit weiblicher Hilfe“ titelt n-tv: „Maas will mehr Frauen als Konfliktlöser„. Genausogut könnte er mehr Totengräber als Hebammen wollen. Der kleine Mann hat keine Ahnung vom weiblichen Aggressionspotential.

Um das Wichtigste gleich vorweg zu nehmen: Auch Heiko Maas folgt derselben Strategie wie Anton Hofreiter, Claudia Roth und ungezählte Andere in Politik und Medien: Er vermischt die beiden Begriffe „Gleichberechtigung“ und „Gleichstellung“ so gezielt miteinander, daß der Durchschnittsbürger meinen muß, es handle sich um ein- und dasselbe. Deshalb kann man nicht oft genug wiederholen, was der Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung ist. Erstere zielt auf die Chancengleichheit ab und ist eine Forderung des Grundgesetzes, Letztere zielt auf eine politbürokratisch angeordnete Ergebnisgleichheit ab und dürfte verfassungswidrig sein.

Maas warnte vor Rückschritten bei der Gleichberechtigung von Frauen in der Politik und verwies unter anderem darauf, dass im Bundestag heute weniger Frauen säßen als vor 20 Jahren.

Das heißt, daß bei aller Gleichberechtigung offensichtlich weniger Frauen als vor zwanzig Jahren ein Mandat angestrebt haben. Von „Rückschritten bei der Gleichberechtigung“ zu reden, ist völliger Nonsens. Es gibt keine Rückschritte bei der Gleichberechtigung. Die ist im Grundgesetz festgeschrieben. Was Heiko Maas tatsächlich meinte: Die (verfassungswidrige) Gleichstellung kommt nicht so voran wie geplant.

Die beiden Begriffe „Gleichberechtigung“ und „Gleichstellung“ nicht scharf voneinander abzugrenzen, ist genauso, als würde man in einem anderen Zusammenhang die Begriffe „Fahrerlaubnis“ und „Fahrtauftrag“ beliebig miteinander vertauschen, um hernach darauf zu bestehen, man habe sich klar ausgedrückt. Die politisch-mediale Klasse macht das entweder absichtlich, oder sie ist zu blöde für alles. In Zeiten von Relotius und Framing-Manual liegt man wahrscheinlich ziemlich richtig, wenn man ganz simpel einen Betrugsversuch vermutet. Wen aber sucht sich ein Betrüger als Opfer aus? Immer jemanden, von dem er annimmt, daß er auf den Betrug hereinfallen wird. Notwendig ist daher, daß sich der Betrüger für schlauer halten muß, als sein Opfer. Die Übersetzung der Verwechslung von „Gleichberechtigung“ und „Gleichstellung“ durch die o.g. Politiker und Medienleute lautet also völlig unverblümt: Wir halten euch für ein schreiend blödes Volk.

Diese Übersetzung paßt übrigens auch bestens in den Kontext der politischen Generallinie.

Die weibliche Friedfertigkeit

Ein weiser Mann bemerkte einmal, männliche Aggressivität sei immer laut und polternd, die weibliche hingegen mehr wie ein geruchloses Gas. Im Resultat mache das keinen Unterschied, meinte er, da am Ende in beiden Fällen alle tot seien. Die Mär von der weiblichen Friedfertigkeit ist tatsächlich das, was sie ist: Ein Märchen.

„Frauen könnten eine große Rolle bei der Etablierung eines stabilen Friedens in internationalen Konflikten spielen. In solche Prozesse sollte man sie deswegen vermehrt einbinden, findet Heiko Maas. Man brauche deshalb eine Außenpolitik für Frauen, so der Minister.“, heißt es bei n-tv. 

Heiko Maas hat die feministischen Glaubensdogmen anscheinend inhaliert. Dafür, daß Politikerinnen besonders friedliebend gewesen seien, gibt es in der Geschichte keinerlei Beweise. Weder Katharina die Große noch Golda Meir oder Margaret Thatcher unterschieden sich da von ihren männlichen Zeitgenossen. Mahatma Gandhi aber ist ein Mann gewesen. Daß Heiko Maas glaubt, Frauen eigneten sich qua Geschlecht besonders gut als Friedensstifterinnen, muß wohl mit den Vorurteilen zusammenhängen, die er dem weiblichen Geschlecht gegenüber hat. Als 50-Jähriger – und besonders als Sozialdemokrat – hat er natürlich sein ganzes Leben in der feministischen Gehirnwaschmaschine zugebracht.

Vermutlich kennt Heiko Maas diese Seite nicht. Dort gibt es alles Wissenswerte zur Frauengewalt zu lesen. Frauenhäuser z.B. gibt es nicht deswegen, weil durch die Bank friedliche Frauen von ihren Partnern grundlos verprügelt werden, sondern hauptsächlich deswegen, weil Frauen im allgemeinen einen eskalierenden Streit, den sie selbst vom Zaun gebrochen haben, nicht gewinnen können. Psychoterror ist daher eine weibliche Kampfstrategie. Ihre Unterlegenheit bei der Körperkraft ist mitnichten Ausweis ihrer Friedfertigkeit, sondern ein Hinweis auf die weibliche Notwendigkeit, mit anderen Waffen zu kämpfen. Und bei Gott – sie kämpfen und kämpfen und kämpfen …

Hitlerfans auf dem Bückeberg – Foto: Imago
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Ilse Koch, die Hexe von Buchenwald (rechts im Bild) – Foto: Imago

Im Jahr 2000 wurde vom damaligen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter der Leitung der damaligen Ministerin Christine Bergmann eine Studie zur häuslichen Gewalt in Partnerschaften in Auftrag gegeben. Durchgeführt wurde die von einer deutschen Universität. Einer, der mit der Durchführung dieser Studie beschäftigt gewesen ist, erzählte Folgendes:

„Mein Job dabei war, einige Daten­auf­bereitungen und statistische Analysen mit diesen Daten durchzuführen. Das Ergebnis war – was mich damals schon überrascht hat, ich war noch auf Stufe 1. – dass Gewalt­erfahrung in der Stichprobe ziemlich gleichverteilt war zwischen den Geschlechtern – und zwar auf allen Stufen der Gewalt­intensitäts­skalierung. Der Anteil der männlichen Befragten lag bei 30 % in dem Sample.

Und dann rief mich ganz aufgeregt und verzweifelt eine Doktorandin aus dem Projekt an und sagte: „Wir müssen die Männer da raus nehmen, die gehören da nicht hinein“.
Ich war etwas überrascht und meinte, technisch sei das über Filter kein Problem, aber es würde mich etwas wundern, warum die männlichen Befragten nun nicht gezählt werden sollten.
Darauf kam sie ins Stottern und stammelte – es war wirklich so, das waren keine zusammen­hängenden Sätze mehr – etwas davon, dass es ja eigentlich nur um Gewalt­erfahrung von Frauen ginge und die Männer da nur versehentlich hineingeraten seien. Was mich sehr verwunderte. Weil ich den Fragebogen ja kannte, und da stand oben drüber „Gewalt­erfahrung in Partnerschaften“. Nicht „Gewalterfahrungen von Frauen“. Und vor allem, weil: Wenn von Anfang an nur auf Frauen eingegrenzt werden sollte, dann machte ja die Erfragung des Geschlechts der Befragten im Fragebogen keinen Sinn. Das hatte mich doch stark irritiert.

Und da fing sie dann an zu weinen und meinte zwischen den Schluchzern: Ihre Professorin habe ihr gesagt „die Ministerin will das so“ und „wir müssen die Männer rausnehmen“.
Ich war einigermaßen perplex. Es ist für mich bis heute ein Lehrstück, wie speziell in Deutschland bei diesem Thema „geforscht“ wird. Wenn die Ergebnisse nicht passen, dann werden einfach die Daten angepasst. Ich denke, über die wissenschaftliche Ethik eines solchen Vorgehens brauchen wir nicht weiter zu reden.

DAS war für mich der Auslöser, mich mit dem Thema zu beschäftigen – und führte bei mir zu den drei oben genannten Stufen der Entwicklung. Und es führte auch dazu, dass ich inzwischen bei Studien, die politisch motiviert sind und insbesondere wenn sie aus dem „Ministerium für alle außer Männer“ finanziert werden, sehr sehr misstrauisch bin.“

Die versteckten Frauen

Zwei Bekannte von mir haben in den Neunziger Jahren den Balkankrieg erlebt. Einer von ihnen war in Titos Jugoslawien im staatlichen Tourismusgeschäft unterwegs und Herr über die jugoslawischen Hotelbetten. Er ist Kroate, floh während des Krieges mit seiner Familie nach Kanada und eröffnete dort ein florierendes Reisebüro. Der andere wird heute noch von seinen Kriegserlebnissen verfolgt und ist nie wieder richtig auf die Beine gekommen. Ich selbst habe nach Ende des Balkankriegs eine Reise durch das verwüstete Gebiet unternommen, dabei u.a. Mostar und Sarajevo besichtigt und währenddessen immer die Erzählungen der beiden Ex-Jugoslawen im Hinterkopf gehabt. Beide haben übereinstimmend erzählt, daß es die Frauen vieler Kämpfer gewesen seien, die ihren Männern mit Gunstentzug drohten, sollten sie nicht „Diesen oder Jenen noch erledigen“. Es ist ein altes Muster seit Salome. Frauen wirkten schon immer im Hintergrund.

Der philippinische Diktator Ferdinand Marcos war nach dem Ende seiner Diktatur international „die Drecksau“. Seine Frau Imelda, größte Profiteurin der „Drecksau“  hatte lediglich 3.000 Paar Schuhe. Der Volksmund nannte sie „Schmetterling aus Stahl“. Wenn es um die chinesische Kulturrevolution geht, reden alle von Mao dem Schlächter; über seine noch wesentlich fanatischere Frau Jiang Qing hingegen wissen weit weniger Leute Bescheid. Sie war einer der Köpfe der sog. Viererbande.

Wenig bekannt ist auch, daß es bspw. bei der GSG9 die Anweisung gibt, beim Kampfeinsatz gegen Terrorkommandos zuerst die weiblichen Terroristen auszuschalten, da sie die fanatischeren sind. Das gesellschaftspolitisch propagierte Bild von der prinzipiell friedliebenden Frau ist ein Zerrbild. Daß sie als Gewalttäterinnen in den Haftanstalten krass unterrepräsentiert sind, ist einem anderen Dogma geschuldet, nämlich dem, daß sie es im Leben ohnehin schwerer hätten als Männer – übrigens ebenfalls nicht zu halten, wenn man sich näher damit beschäftigt (z.B. Lebenserwartung).

Ein Frauenrabatt ist gerechtfertigt, weil es Frauen im Leben schwerer haben und Strafen deshalb bei ihnen härter wirken.“ – Prof. Ulrich Vultejus, Richter am Berliner Amtsgericht a. D., in einem Interview der „Zeitschrift für Rechtspflege“.

Heiko Maas´“Außenpolitik für Frauen“

Heiko Maas fällt nicht nur als Außenminister durch mangelhafte Leistung und Beurteilskraft auf, sondern das zieht sich schon durch seine ganzes Politikerleben. Wahrscheinlich glaubt er auch, daß ihn seine Lebensgefährtin, die Filmschauspielerin Natalia Wörner, dafür liebt, daß er klein ist und die feministischen Dogmen im Schlaf herunterbeten kann. Wer schon einmal von den prekären Lebensverhältnissen gehört hat, die gar nicht so selten Schauspieler treffen, die Jahre zuvor noch beliebte Serienstars im deutschen Fernsehen gewesen sind, und zudem noch den Schnack von der friedfertigen, altruistischen Frau nicht glaubt, der vermutet handfestere Motive hinter Frau Wörners Begeisterung für den kleinen Mann. Als Minister und Ex-Minister wird der Geldstrom zeitlebens nicht mehr abreißen für Heiko Maas. Da wird sogar der kleine Mann ein guter Mann für die lediglich nationale Filmgröße. Ein Hollywoodstar wird aus Natalia Wörner nicht mehr. Wäre sie früher einer geworden, hätte sie sich für Heiko Maas nie interessiert. Aber gut, lassen wir ihm seine Illusionen. Er ist ja erst fünfzig und für seine Natalia ein toller Hecht. Möge ihm das Glück in der Illusion noch lange erhalten bleiben.

Fatal an Heiko Maas´infantilem Glauben an das Gute im Weib und seine prinzipielle Friedfertigkeit ist, daß er ihn tatsächlich zu der Illusion hinführt, irgendwelche nichtfeministisch geprägten Konfliktparteien aus entfernteren Weltgegenden würden auch nur einen Pfifferling auf seinen Wahn geben. Er kann ja mal einen Versuch starten und bspw. Claudia Roth bitten, die iranischen Mullahs für den Frieden mit Israel zu begeistern. Wird schon klappen. Versuch macht kluch.

@jouwatch

Quelle!:

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