Italien – Innenminister Matteo Salvini hat keine Angst vor der Empörungsindustrie der Linken. Seinem Leitspruch „STOP INVASIONE“ (Stoppt die Invasion!) wird der italienische Politiker offenbar weiterhin gerecht. In Reggio ließ er nun mit Bulldozern ein ganzes Lager voller illegaler Migranten räumen und die Slums dem Erdboden gleichmachen.
Wie das italeinische Blatt Il Giornale berichtet, räumten Bullzdozer diese Woche einen Migrantenslum in San Ferdinando bei Reggio in Kalabrien. Seit Monaten beschwerten sich die Anwohner über den Geruch und die Unruhe, die aus dem Camp der illegalen Migranten kam. Jetzt wurde das Lager endgültig abgerissen und die 1.592 Bewohner entweder in Asylbewerberheime oder in von der Regierung betriebene Sammellager gebracht.

Erst vor einigen Monaten war in dem Slum ein Feuer ausgebrochen, das mehrere Tote forderte. Matteo Salvini hatte danach angekündigt, diese gefährlichen und illegalen Camps zu räumen und die Bewohner, bis zur Klärung ihres Aufenthaltsstatus, anderswo unterzubringen. „Endlich wurde dieses schändliche Slum in Italien geräumt, wo Gesetzlosigkeit und Missbrauch freie Hand hatten. […] Nach Jahren des Redens werden nun endlich Fakten geschaffen und ich danke all jenen, die geholfen haben, dies zu ermöglichen“, erklärte der italienische Innenminister. Die Räumung dieser illegalen Slums war nur einer der Punkte des Migrationsplans, den der 46-jährige Matteo Salvini 2018 vorstellte.
Bereits im Januar zeigt sich der große Effekt, den die italienische Politik auf die Zuwanderungszahlen hat. Die illegale Migration nach Italien über das Mittelmeer hat sich im Vergleich zum Vorjahr bisher um 95% reduziert (jouwatch berichtete). (CK)
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