StartZARONEWS PresseAgenturIrrlehrer ruft wegen Flüchtlingen zum Streik der Sonntagsmesse auf

Irrlehrer ruft wegen Flüchtlingen zum Streik der Sonntagsmesse auf

Trient – „Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte,“ (Math. 7.15) schrieb der Evangelist Matthäus vor fast 2000 Jahren und meint vor allem eine Kirche der Endzeit. Die ist inzwischen, nach einem Bericht von Andreas Becker, dabei auch ihre Kernlehre komplett zu demontieren und gegen politisch motivierte Neohäresien einzutauschen. Mit Segen von ganz oben wie der Autor von katholisches.info entsetzt feststellt. Jüngstes Beispiel ist der Aufruf von Don Marcello Farina in der Kirche Santissima Triniata in Trient mit einem messfreien Sonntag gegen die Schließung eines Flüchtlingsheimes zu demonstrieren.   

Damit wolle der medienwirksame „Straßenpriester“ und geistliche Assistent der Vereinigung Katholischer Italienischen Künstler (UCAI), der selbst kein Gemeindepfarrer ist, die „schweigende Gleichgültigkeit brechen“. Wörtlich sagte er: „Die christliche Gemeinschaft kann nicht immer schweigen, beipflichten, so tun, als sei nichts. Weihnachtskrippe und Kruzifix reichen nicht, um Christen zu sein.“

Also die christliche Religion als solche reicht nicht aus. Flüchtlingshilfe, also die Unterstützung von Muslimen, die mehrheitlich antichristlich eingestellt sind, ist wichtiger als der Glaubensinhalt. Damit übertrifft der Berufsgutmensch sogar noch die mittelalterlichen Ketzer und Schwarmsekten, die immerhin noch das Kreuz als unverrückbares Symbol ihres Glaubens akzeptierten. Farinas eigentliche Religion ist die Politik und die besteht wie auch bei vielen Kollegen in Deutschland vor allem aus Hetze gegen Islam- und Migrationskritiker. Becker rechnet ihn zur Spezies, die Christentum mit linker Politik verwechselt. Und die Verwechslung nicht einmal bemerkt. „Der Priester ließ durchblicken, dass das eigentliche Problem eine Partei ist, nämlich die neue Regierungspartei im Trentino: die Lega von Matteo Salvini. Die einstige Lega Nord regiert seit Juni 2018 Italien und seit November 2018 auch das Trentino.“ schreibt Becker und verweist dabei auf den Segen des Papstes und später auch auf die stillschweigende Rückendeckung des Erzbischofes von Trient Lauro Tisi.

Und so kommt Becker am Anfang wie am Ende zum Fazit: Der Fisch stinkt vom Kopf. Die „Verwirrung unter Gläubigen und im Kirchenapparat nimmt zunehmend dramatische Züge an. In der Bundesrepublik Deutschland hat die katholische Kirche mehr Angestellte als am Sonntag Messbesucher.“ Im Gegenzug verkündet ein Priester in Österreich, dass es „unmöglich“ sei, zu verwirklichen, was Jesus lehrte. Er habe den Menschen „ein Ideal“ geben wollen. Ein anderer brachte jüngst im Pfarrbrief sein Staunen zum Ausdruck, dass es doch tatsächlich noch immer „den einen oder anderen“ gebe, der glaube, dass Christus gekreuzigt wurde, um die Sünden der Menschen auf sich zu nehmen. Das aber sei falsch, denn die Kreuzigung war nur unglücklichen, politischen Umständen geschuldet. Eine Art Betriebsunfall also.“

In diesem Sinne haben sich auch die Prophezeiungen des Evangelisten Markus „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten“ (MK 13,22) voll bewahrheitet. Vielleicht entsteht bald unter dem Druck des „Interreligiösen Dialoges“ sogar die Lehrmeinung, dass Jesus nie gelebt, und wenn ein nur ein Vorläufer Mohammeds war. (KL)

@jouwatch

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