Manchmal fragt man sich, wozu rechtsmedizinische Gutachten überhaupt gut sind. Im Fall von Frank Magnitz scheint es darum zu gehen, eine Schandtat im Nachhinein zu verharmlosen. Die „Bild“ vermeldet „glücklich“, dass die schweren Kopfverletzungen des Bremer AfD-Politikers Frank Magnitz dem Gutachten eines Rechtsmediziners zufolge eher auf einen Sturz als auf Schläge zurückzuführen sind.
Die Einschränkung folgt dann auch zugleich: „Die Wunde an der Stirn könne zwar auch durch Schläge mit einem kantigen Gegenstand entstanden sein“, sagte der Sprecher der Bremer Staatsanwaltschaft, Frank Passade, am Mittwoch. Die Stelle, an der sich die Wunde befinde, spreche aber eher für einen Sturz. Das gelte auch für die flächigen Hautschürfungen.“
Ja, was denn nun? Alles wieder offen? Und wozu dann dieses Gutachten, dass jetzt durch die Öffentlichkeit rauscht?
Außerdem: Wir stellen uns mal vor, eine Gruppe Rechtsradikaler zündet ein Asylantenheim an. Bekommen wir dann auch solche Schlagzeilen geliefert:
4 Flüchtlinge sterben an Rauchvergiftung!
Die Bremer Staatsanwaltschaft und Medien spielen hier wieder ein übles Spiel.
@jouwatch
Quelle!: #zaronews



