In immer mehr bayerischen Kommunen fördert der Freistaat Bayern Integrationslotsen, die ehrenamtlichen Helfern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zum Jahresende sind es bereits 81 von 96 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten, die von einer Förderung des Freistaats profitieren, freut sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und nennt das flächendeckend gestartete Lotsen-Projekt einen „Riesenerfolg für die Integration in Bayern.“
Die Freude im bayerischen Innenministerium ist riesig: „Dass wir in so kurzer Zeit bereits so viele Kommunen ins Boot holen konnten, ist eine tolle Nachricht für alle Helfer vor Ort“, laut Frankenpost. Für sie gibt es mittlerweile in den allermeisten Kommunen hauptamtliche Integrationsprofis als zentrale Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Themen Integration und Asyl.
Der Freistaat stellte dieses Jahr laut einer Pressemitteilung aus Herrmanns Ministerium für das Projekt Mittel in Höhe von 6,5 Millionen Euro zur Verfügung. Bis zu 60.000 Euro erhalten die Kommunen aus diesem mit Steuergeld prall gefüllten Fördertopf. Hermann bezeichnet dies als „gut angelegtes Geld.“ Denn: „Wir investieren unmittelbar vor Ort in eine erfolgreiche Integration und damit in den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“ Da man ja – wie der Herr Minister betont – von staatlicher Seite ehrenamtliches Engagement im Bereich Asyl und Integration weder einfordern noch ersetzen könne – befüttert man die Flüchtlingsjubler mit Steuergeld.
Herrmann appellierte daher an alle Kommunen, die noch keine Förderung durch den Freistaat beantragt haben, sich an dem durch Steuergeld finanzierten Ausverkauf Deutschlands zu beteiligen: „Nehmen Sie unser Förderangebot wahr und unterstützen Sie die Ehrenamtlichen in Ihrem Landkreis mit einem hauptamtlichen Integrationslotsen. Das kommt uns Allen zu Gute.“
Wie in der Pressemitteilung mitgeteilt, fördert der Freistaat seit 2017 hauptamtliche Integrationslotsen, zunächst in 25 Modellkommunen. Die Integrationslotsinnen und -lotsen sind auf kommunaler Ebene bayernweit tätig und wirken als „Koordinatoren und Netzwerker,“ heißt es dazu weiter. Sie unterstützen, informieren und schulen die Ehrenamtlichen des jeweiligen Landkreises und der jeweiligen kreisfreien Stadt in allen Belangen der Integration. Seit 2018 umfasst ihr Angebot zusätzlich den Themenkreis Asyl. Die Integrationslotsen decken damit auch die Aufgaben der bisherigen Ehrenamtskoordinatoren Asyl mit ab, so die frohe Botschaft. (SB)
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