StartZARONEWS PresseAgenturKatastrophenphänomen El Niño steht vor der Tür

Katastrophenphänomen El Niño steht vor der Tür

el-nino-wetter

Die Wetterdienste von Australien, Japan und den USA sind sich einig: Dieses Jahr wird das Wetterphänomen El Niño auftreten.

Zum ersten Mal seit fünf Jahren wird in diesem Jahr das Wetterphänomen El Niño auftreten. Die Wetterdienste von Australien, Japan und USA rechnen für 2015 mit dieser Umkehrung der normalen Pazifikzirkulation.

“Der Anfang liegt früher als sonst, normalerweise passiert es zwischen Juni und November”, sagte Neil Plummer von der Meteorologiebehörde.

In einem Jahr mit El Niño werden wegen einer ungewöhnlich warmen Wassertemperatur im Pazifik die normalen Wind- und Wasserströmungen durcheinandergebracht. Das Phänomen trägt den Namen der spanischen Bezeichnung für dasFehler, Gruppe existiert nicht! Überprüfen Sie Ihre Syntax! (ID: 3) “Christkind”, das Phänomen kann aber auch in anderen Jahreszeiten auftreten und das globale Wetter verändern, auch wenn die Auswirkungen zur Weihnachtszeit in der Regel am

stärksten sind.

Video: https://youtu.be/y9q7xiVRE0I

In Jahren mit “El Niño” wird das Wetter ungefähr an drei Vierteln der Erdoberfläche beeinflusst, wobei Europa meist nicht betroffen ist. Durch das ungewöhnlich warme Pazifikwasser werden in einem Jahr mit El Niño die Passatwinde abgeschwächt.

Der Humboldtstrom, eine kalte Meeresströmung an der Westküste Südamerikas, kommt zum Erliegen, wodurch das Meeresplankton abstirbt und es in der Folge zu einem Massensterben von Fischen, Seevögeln und Korallen kommt. Außerdem kommt es zu starken Regenfälle und Überschwemmungen an der Westküste Südamerikas, während der Regenwald im Amazonasgebiet unter ungewöhnlicher Trockenheit leidet. Unter Trockenheit und einer größeren Gefahr von Waldbränden leiden außerdem Südostasien und Australien. Im südlichen Afrika ist es deutlich trockener als normalerweise, während es in Ostafrika häufiger regnet.

El Niño hat auch große Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Es kommt bei vielen Agrarrohstoffen zu Mißernten, so leidet etwa der Getreideanbau in Australien und die Kakaoernte in Indonesien. Außerdem wird im Pazifik (insbesondere an der Westküste Südamerikas) weniger Fisch gefangen als normalerweise. Bei Rohstoffen wie Fisch, Kakao, Kaffee, Getreide, Sojabohnen kommt es in der Folge zu steigenden Preisen. Länder, die auf den Export dieser Produkte angewiesen sind, erleiden empfindliche Einbußen.

Video: https://youtu.be/2Pb74VRwfn8

Literatur:

Im Fokus: Naturkatastrophen: Zerstörerische Gewalten und tickende Zeitbomben (Naturwissenschaften im Fokus) (German Edition) von Nadja Podbregar

Die Erde hat ein Leck: Und andere rätselhafte Phänomene unseres Planeten von Axel Bojanowski

Die launische Sonne: Widerlegt Klimatheorien von Nigel Calder

Quellen: abendblatt.de/godmode-trader.de vom 13.05.2015

Empfohlene Artikel
- Advertisment - Beschreibung des Bildes