StartZARONEWS PresseAgenturKeine rosa Zone? Dealerstreit in Görlitzer Park endet blutig

Keine rosa Zone? Dealerstreit in Görlitzer Park endet blutig

Berlin/ Kreuzberg – Im Görlitzer Park blitzten erneut die Messer. Zwei „Männer“ stritten um eine „Stelle“, daraufhin zückte einer der beiden das Messer und stach seinem Gegner, einem 22-Jährigen aus Guinea stammenden Konkurrenz-Dealer in die Wade. Vielleicht fehlten an dem umstrittenen Platz die neuen mit rosa Farbe gekennzeichneten Zonen, die die Parkanlage jetzt sicher machen. 

Nach derzeitigem Focus-Kenntnisstand soll der Messerstecher sein späteres Opfer aufgefordert haben, seinen Standplatz zu verlassen. Als der 22-Jährige nicht gehorchte,  verließ der mutmaßliche Täter kurzzeitig den Ort des Geschehens, um kurz darauf wiederzukommen und dem flüchtenden Widerspenstigen nach kurzer Verfolgung das Messer in die Wade zu jagen. Der Täter sei noch auf der Flucht, das Opfer mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen.

Immer wieder kommt es im „Görli“ zu blutigen Auseinandersetzungen im Drogenmilieu. Oft geht es um Gebietsansprüche. Doch im rot-grün regierten Bezirk Kreuzberg weiß man sich zu helfen. Dort bekommen die Dealer jetzt rosafarben gekennzeichnete Zonen zugewiesen, um die lästigen Streitereien einzudämmen (jouwatch berichtete). Seit zwei Jahren sind ausserdem sogenannte Parkläufer in der Grünanlage unterwegs. Sie fungieren als Ansprechpartner für die meist aus Afrika stammenden Dealer, die sich durch Polizeikontrollen nicht beeindrucken lassen. Laut Kurier steigen die mit dem Drogenhandel verbundenen Straftaten wieder. Die Polizei habe im vergangenen Jahr 182 Körperverletzungen erfasst – 36 mehr als 2017. Auch bei Raub gibt es eine steigende Tendenz. (MS)

@jouwatch

Quelle!:

Empfohlene Artikel
- Advertisment - Beschreibung des Bildes