StartPolitikEuropaKirche, Kindersex und Koran-Unterwerfung!

Kirche, Kindersex und Koran-Unterwerfung!

Fulda – Mit viel Getöse, fast im Stil einer großen PR-Kampagne, hat die katholische Kirche auf ihrer Bischofskonferenz in Fulda in den letzten Tagen ihren „Missbrauchsbericht“ vorgestellt und fängt nun an, sich über die eigentlichen Gründe und Ursachen für die 3500 traurigen Fälle in 72 Jahren Gedanken zu machen. Da heißt es in einer vom Domradioveröffentlichten Meldung: 

„In einer Erklärung kündigten die Bischöfe unter anderem einen „transparenten Gesprächsprozess“ mit Experten über den Zölibat und die Sexualmoral der Kirche an.“

Weiterhin wird über Zahlungen an die Opfer nachgedacht. Daneben wollen die Bischöfe externe und unabhängige Anlaufstellen zu Fragen sexuellen Missbrauchs einrichten.

Bravo, könnte man jetzt ausrufen und sich gleich die Frage stellen: Wie lange hat die katholische Kirche für diese Fuldaer Erklärung gebraucht? Die Antwort ist ernüchternd. Es sind genau acht Jahre. 2010 wurde der Trierer Bischof Stephan Ackermann von der Bischofskonferenz zum „Missbrauchsbeauftragten“ ernannten. Bereits zwei Jahre später kratzte ein Skandal an der Glaubwürdigkeit des 55jährigen. Laut Wikipedia warf ihm der Spiegel vor, sieben pädophile Priester in seinem Bistum zu beschäftigen, darunter sogar einen Kleriker mit einer Vorstrafe.

Die zweite Frage betrifft die bahnbrechende Erkenntnis, dass es zwischen Zölibat, Sexualmoral der Kirche und Kindersex Zusammenhänge geben könnte. Vielleicht hilft es weiter, alle drei Begriffe mal isoliert zu betrachten.

Das Zölibat gibt es eigentlich erst seit dem 12.Jahrhundert. Erst das Laterankonzil legte 1139 eine verbindliche Ehelosigkeit fest. Mit dem Ergebnis, dass die meisten Priester fortan in wilder Ehe mit Konkubinen lebten. Wie zölibatär es auf den berüchtigten Konstanzer Konzil 1414 zuging, bewiesen über 700 angereiste Dirnen. 1994 hat ihnen die Stadt Konstanz mit der üppigen „Imperia“ ein Denkmal gesetzt. Ein Jahrhundert später scherzte Luther über seinen Gegenspieler Albrecht von Brandenburg, den Erzbischof von Mainz, er solle doch wenigstens eine seiner beiden Konkubinen heiraten.

Soviel zur Sexualmoral der Kirche, die, glaubt man den Schreibern der Aufklärung wie etwa Rousseau oder Diderot, vermutlich erst Ende des 18. Jahrhunderts teilweise eine Zäsur erhielt. Sie wandelte sich von der Amts- und Machtkirche nach Verlust der Kirchenfürstentümer und Auflösung großer Klöster immer mehr zur reinen Bekenntniskirche. Mit den Staatsverträgen entstand in Deutschland allerdings so eine Art Zwitter.

Zum Problem wurde das Zölibat erst in der Moderne mit seiner veränderten Sichtweise von Ehe und Partnerschaft. Darunter litten besonders heterosexuelle Priester. Einige rebellierten, heiraten und wurden Pastoralreferenten. Andere lebten mit ihrer Haushälterin weiter in einem verdeckten Konkubinat. Manche kehrten der Kirche komplett den Rücken und versuchten ihre Rebellion als Autoren zu vermarkten. Die Personaldecke schmolz. Wer blieb übrig? Mutmaßlich Priester mit eher homosexuellen Neigungen – natürlich nicht geoutet – und unter ihnen eben auch eine kleine Zahl Pädophiler. 4,4 Prozent sollen es sein. Oder in Zahlen ausgedrückt 1670. Das sind in jedem Fall 1670 zu viel. Auch wenn der Zeitrahmen von 72 Jahren weit gesteckt ist und es auch in staatlichen Anstalten und Internaten – wie der Fall der Odenwaldschule bewiesen hat – ähnliche Fälle gegeben hat. Erwiesen dürfte sein, dass ein Beruf, der zur Ehelosigkeit zwingt und gleichzeitig den Umgang mit Minderjährigen ermöglicht, für gewisse Personengruppen „attraktiv“ ist.

In jedem Fall ist das Problem hausgemacht und kann weder moraltheologisch, liturgisch noch pastoral begründet werden. So erlauben die mit uraltem, und feierlichen Ritus arbeitenden Ostkirchen Griechen, Russen, Aramäer, Kopten, Armenier usw. ihren Gemeindepriestern nicht nur die Ehe, sie ist sogar für das Amt verbindlich. Ehelose Kleriker treten ins Kloster ein. Aus diesen Kreisen werden zum Beispiel bei den Kopten die Bischöfe rekrutiert. Gleichzeitig haben die meisten Ostkirchen dem Islam gegenüber eine feindliche bis kritische Haltung eingenommen. Zulange mussten sie das Joch der islamischen Eroberer erdulden. Dagegen hat sich die katholische Kirche, allen voran in Deutschland immer mehr zur fünften Kolonne des Islamismus entwickelt. Wie beim Thema „Zölibat“, so fehlt auch beim Thema „Islam“ der Katholischen Kirche jeder gesunde Menschenverstand. Wie kann man sich einer Religion anbiedern und sich für deren Moscheebau inclusive Ausbreitung einsetzen, wenn Mitglieder der gleichen Religion in den Herkunftsländern die dortigen Christen bis aufs Blut schikanieren, verfolgen, töten und die Ausbildung von Priestern unterbinden? Ist eine solche Kirche nicht abgrundtief böse?

Doch wer abgrundtief böse und verlogen ist, der braucht bekanntlich PR-Kampagnen, um vor der Welt wieder geläutert und rein dazustehen. So wie ein Autokonzern nach dem Dieselskandal. Wer an der Stelle wo sein Religionsstifter als Märtyrer für seinen Glauben gestorben ist – rund um den Tempelberg – das Kreuz ablegt, wie einer der vor Betroffenheit wegschmelzenden Bischöfe, der muss sich anderwärtig als wahrer Gutmensch vor Gott beweisen. Alleinschon weil sich immer mehr Menschen angeekelt und angewidert dieser „Kirche“ abwenden.

Auf einem solchen Highway to hell kommt so eine jämmerliche in acht Jahren zusammengeraffte Studie eines Jahrzehnte alten und oft diskutierten Problem gerade recht. Sollte das Zölibat tatsächlich mal aufgehoben werden, so bestimmt nicht deshalb, um sich den Ostkirchen anzunähern und das völlig unnötige Schisma zu überwinden, sondern um sich dem neuen Partner Islam mit offenen Armen entgegenzuwerfen. Dort wird Kinderschändung allerdings nicht von Priestern verübt, sondern ist in einigen Ländern gängiger Ehealltag. Nicht praktiziert von 1670 Klerikern, sondern unzähligen Männern, die ihre Kinderbräute nach dem Vorbild des Propheten ins Bett stecken. (KL)

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