CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer denkt darüber nach, auch „Flüchtlingen“ ein soziales Dienstjahr anzubieten. Zuvor hatte sie schon eine Debatte um eine allgemeine Dienstpflicht für Einheimische angestoßen. Nun möchte sie diesen Dienst auch Asylbewerbern ermöglichen, bleibt aber im Ungefähren.
„Wenn Flüchtlinge ein solches Jahr absolvieren, freiwillig oder verpflichtend, dient das ihrer Integration in Staat und Gesellschaft“, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe und der französischen Zeitung „Ouest-France“. „Und in der Bevölkerung würde es die Akzeptanz erhöhen, dass Flüchtlinge bei uns leben.“
Über den Pflichtdienst für Deutsche sagte Kramp-Karrenbauer: Viele in der CDU seien dafür, dass dieser Dienst ein Jahr dauere und für Männer und Frauen gelte. „Und sie gehen auch davon aus, dass der Dienst nicht nur für deutsche Staatsangehörige gilt, sondern auch für Flüchtlinge und Asylbewerber, die volljährig sind und in Deutschland leben.“ Sie halte das für einen „überlegenswerten Ansatz“. (WS)



