Berlin – Wie aus einem Actionfilm! In der Kriminalitätshauptstadt Berlin kam es in der Nacht vom 20.02 zum 21.02 zum Einsatz von Maschinenpistolen durch die Polizei, weil ein flüchtendes Fahrzeug mit Tatverdächtigen gewaltsam entkommen wollte.
Laut Bericht der BZ alarmierten Passanten gegen 2:45 die Polizei, weil in der Scharnhorststraße seltsame Geräusche in einer Tiefgarage vernommen wurden. Beim Eintreffen der Polizeistreife inspizierten die Polizisten zunächst die Garage, ehe sie zwei mutmaßliche Autodiebe an einem aufgebrochenen Porsche entdeckten. Die Verdächtigen saßen in einem schwarzen Audi, der sofort stark beschleunigte und beinahe einen Beamten niederfuhr. Dieser konnte sich nur mit einem beherzten Seitensprung retten.
Beim Fluchtversuch rammte der Audi das Polizeiauto und bahnte sich gewaltsam einen Weg aus der Ausfahrt heraus, da der Wagen der Beamten diese blockiert hatte. Ein weiterer Polizist, der bereits mit einer Maschinenpistole bewaffnet war und neben dem Auto stand, eröffnete sofort das Feuer auf die Verdächtigten im Audi. Insgesamt sollen fünf Schüsse gefallen sein.
Die Polizei nahm sofort die Verfolgung des Audi auf, wurde aber durch auslaufende Betriebsflüssigkeit des Audis ins Rutschen gebracht, sodass der Fahrer des Polizeiwagens die Kontrolle verlor und nahe der Boysenstraße in den Bordstein krachte.
Erst später konnte man das Fluchtauto in einer Tiefgarage finden. Jedoch ohne die Verdächtigen. An dem Auto waren zudem Kennzeichen-Doubletten angebracht, sodass hier der Verdacht naheliegt, dass es sich nicht um einen simplen Fall von Autodiebstahl handelt. Das Fluchtfahrzeug musste schon vorher durch die Doubletten für mögliche, illegale Aktionen vorbereitet worden sein. (CK)
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