Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat betont, die CDU wolle auch den nächsten Kanzlerkandidaten stellen.
„Viele in der Union teilen die Auffassung, dass die Erfolge unter Konrad Adenauer, Helmut Kohl und Angela Merkel auch auf die Verbindung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz zurückzuführen sind“, sagte Laschet, der beabsichtigt, Nachfolger der heutigen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer zu sein. Dies teilte er der „Welt am Sonntag“ mit.
Um den CDU-Vorsitz bewerben sich auch der Wirtschaftsexperte Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen.
Laschet geht davon aus, dass CSU-Chef Markus Söder nicht kandidieren werde. Dazu habe sich Bayerns Ministerpräsident bereits deutlich geäußert. Es habe sich auch nichts an den Plänen des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn geändert, nicht als Kandidat für den Parteivorsitz aufzutreten.
ek/mt/dpa



