Andreas Gabalier bringt die selbstverliebte linke Kulturschickeria in München zum Brodeln. Denn: Der erfolgreiche, heimatverbundene steirische Künstler soll mit dem Karl-Valentin-Orden ausgezeichnet werden. Die Preisverleiher, die Münchner Faschingsgesellschaft Narhalla, würdigt damit unter anderem Gabaliers musikalisches Einstehen für Andersdenkende. Systemfunktionäre wie der ehemalige Münchner OB Christian Ude (SPD) nennt die Auswahl von Gabalier einen „schockierenden Fehlgriff“.
Am 2. Februar soll beim großen Festball der 125 Jahre alten Faschingsgesellschaft Narhalla als Höhepunkt des Abends der Karl-Valentin-Orden an den steirischen Künstler Andreas Gabalier verliehen werden. „Die Narrhalla sieht die Arbeit von Andreas Gabalier, seine Liebe und Verbundenheit zu München, aber auch seinen Schneid, eine eigene Meinung zu haben, in dem Zitat von Karl-Valentin wiedergegeben: ‚Fremd ist der Fremde nur in der Fremde‘ und zeichnet ihn als 49. Ordensträger mit dem Karl Valentin Orden 2019 aus“, so die Begründung des Karnevallvereins für die Nominierung Gabaliers. Insbesondere den Gabalier-Song „A Meinung haben“ als „Loblied auf das Andersdenken, auf Menschen, die ihr politikverdrossenes Schweigen brechen und hinter ihrer Meinung stehen“ wurde gelobt.
Weniger bis gar keine lobende Worte findet der weit im linkspolitischen Gelfilde stehende ehemalige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD). Für ihn ist die Auswahl von Gabalier ein „schockierender Fehlgriff“. Noch hetzerischer äußerte sich Valentin-Nachlassverwalter Gunter Fette. Er erklärte in der Münchner „tz„: „Es ist nicht hinzunehmen, dass Gabalier mit seinem offenkundigen Spiel mit faschistischen Symbolen, seiner Frauenfeindlichkeit und seiner Homophobie mit dem Namen Karl Valentin in Verbindung gebracht wird.“ Schon lange empfinde er die Entscheidungen der Narrhalla als zunehmend unverständlich. „Als bekannt wurde, dass Gabalier den Orden bekommt, ist uns allen der Kragen geplatzt!“, zitiert ihn das linkspolitische Neigungsblatt tz.
Günter Malescha von Narhalla scheint sich von den unappetitlichen Anwürfen – noch – nicht beeindrucken zu lassen und bemerkt laut der Krone-Zeitung: „Oberflächlich betrachtet entsteht für den ein oder anderen der Eindruck, Gabalier sei der rechten Ecke zugeneigt. Schaut man genau hin, ist das nicht haltbar. Auch dass er frauenfeindlich sein soll, ist Unsinn. 80.000 Mädels in einem Stadion irren sicher nicht!“
FPÖ-Chef HC Strache gab seinem Befremden auf Facebook Ausdruck und schrieb: „Allmählich zweifelt man am Verstand, aber nicht an dem von Herrn Gabalier. Das ist schon pathologischer Hass gegenüber andersdenkenden Kunstschaffenden… Der Kunst ihre Freiheit. Freiheit der Kunst!“ (SB)
@jouwatch
Quelle!: #zaronews



