StartZARONEWS PresseAgenturLinksradikales Superego Yanis Varoufakis tritt für Deutschland zur EU-Wahl an

Linksradikales Superego Yanis Varoufakis tritt für Deutschland zur EU-Wahl an

Mit allen Mitteln in den Selbstbedienungsladen nach Brüssel: Griechenlands ehemaliger Finanzminister, der linksradikale Womanizer Yanis Varoufakis, kandidiert – nachdem ihn in Griechenland wohl keiner mehr wählen wird – für die Bundesrepublik Deutschland bei der EU-Wahl. 

Yanis Varoufakis, 2015 über die Liste Syriza – die Liste der „Koalition der Radikalen Linken“ – ins griechische Parlament gewählt, gab der heute 58-jährige rund fünf Monate den Finanzminister der Hellenen. 2016 gründete der „Mann mit dem großen Ego“ – die Bewegung DIEM25. Um irgendwie noch nach Brüssel zu gelangen, geht Varoufakis für den deutschen Ableger seiner linkspolitischen Bewegung, der Kleinpartei „Demokratie in Europa“, als Spitzenkandidat in den EU -Wahlkampf. Seine „Democracy in Europe Movement 2025“ (DiEM25) findet in Griechenland kaum Unterstützung.

Yaroufakis, der als Womanizer insbesondere von Damen des älteren Semesters hofiert wird, glaubt ein Gefühl für die Probleme der Menschen in Deutschland zu haben, „so, wie es auch viele meiner deutschen Kollegen einen Zugang zu den Problemen in Griechenland haben, ohne in Griechenland zu leben“, meint der Linksradikale laut der Welt. Um für Deutschland kandidieren zu können, benötigt der linke Millionär einen Wohnsitz in Deutschland. Den habe er in Berlin, so Varoufakis.

Dass er sich gerade Deutschland für seine Kandidatur ausgesucht hat, dürfte nicht gerade mit einer tiefen Verbundenheit zu Land und Leuten zusammenhängen. Vielmehr ist es so, dass es bei den Europawahl hierzulande – anders als in anderen Ländern – keine Sperrklausel gibt. Deshalb konnte 2014 die Satirepartei „Die Partei“ mit nur 0,6 Prozent der Stimmen trotzdem ein Mandat der insgesamt 96 bundesdeutschen Sitze im EU-Parlament ergattern. Seither lässt sich Parteigründer Marin Sonneborn von den EU-Bürgern versorgen. Darauf hofft offensichtlich auch Varoufakis. (SB)

@jouwatch

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