Rheinland-Pfalz/Saarland – Dass lautes Schreien und Streiken das angesagte Mittel der Zeit ist, das haben saarländische, wie auch rheinland-pfälzische Abiturienten schneller kapiert, als den geforderten Stoff des diesjährigen Mathe-Abi. Nach Protest wird nun die Mathenote um einen Notenpunkt automatisch erhöht. Die Prüfung war zu „umfangreich“ für die Rezo-Follower und Fridays-for-Future-Schulschwänzer.
Die Erstkorrekturen hätten gezeigt: Die Klausuren seien im „Anforderungsniveau anspruchsvoll, aber noch angemessen“, jedoch „insgesamt etwas zu umfangreich“ gewesen, teilte das Bildungsministerium am Freitag in Saarbrücken laut n-tv. Abiturienten hatten sich in einer Online-Petition wegen des Mathe-Abiturs an das Bildungsministerium gewandt. Auch in etlichen anderen Bundesländern jammerten tausende Schüler über den Schwierigkeitsgrad.
Zur Rechtfertigung, warum bei der schriftlichen Reifeprüfung – die lange schon nicht mehr dieses Namen verdient – im Fach Mathematik die Note einfach um einen Punkt angehoben wird, gibt das Ministerium an, dass die Aufgaben aus einem bundesweiten „Aufgabenpool“ entnommen worden seien. Die Bewertungstabelle sei jedoch strenger als die von der Kultusministerkonferenz vorgegebene. Somit seien die saarländischen Schüler benachteiligt gewesen. Um eine Schlechterstellung zu verhindern, habe man sich für „ein angemessenes und faires Maßnahmenpaket“ entschieden.
Dass das stetig schlechter werdende Bildungsniveau an linkspolitisch geführten staatlichen Schulen, gepaart mit massiver Schulschwänzerei im Namen der vermeidlichen Klimarettung irgendetwas mit dem zunehmenden Schulversagen zutun haben könnte, dies zu benennen, wird tunlichst vermieden. (SB)
@jouwatch



