Die jungen Menschen sind bekanntlich die eifrigsten Verfechter von „open Borders“ und „nichtillegalen“ Menschen (die Zustimmungswerte dieser Zielgruppe für die Grünen spricht Bände). Darunter sind nicht wenige Studenten. Wie die JUNGE FREIHEIT berichtet, kann nun endlich dieser Teil der Gutmenschen ein „freundliches Gesicht“ zeigen. Sie dürfen ihre städtischen Wohneinrichtungen in Braunschweig für „Flüchtlinge“ räumen.
(…) „Zusätzlich zu den weiteren Zuweisungen der Landesaufnahmebehörde sind auch ehemals unbegleitete minderjährige Geflüchtete, die ihre stationären Jugendhilfemaßnahmen beenden, im Asylverfahren sind oder bei denen das Verfahren abgeschlossen ist, auf einen Platz in den Wohnstandorten angewiesen“, zitiert die Braunschweiger Zeitung ein Schreiben der Stadtverwaltung. Erschwerend komme hinzu, daß die Asylbewerber nur schwer eine Wohnung fänden. Sie blieben daher länger als beabsichtigt in den Wohnheimen. Außerdem sei in der Regel eine „enge sozialpädagogische Anbindung“ bei jungen Flüchtlingen wünschenswert. (…)
Ob die Studenten leichter eine Wohnung finden als Asylbewerber, bleibt das Geheimnis der Stadtverwaltung. Die Stadt Braunschweig hatte in den Jahren 2016 und 2017 acht Unterkünfte für die „Merkel-Gäste“ errichtet. Aufgrund der „geringen Auslastung“ wurden zwei dieser Einheiten Studenten zur Verfügung gestellt. Die Kündigung der Mietverträge erfolgt nun zum 30.09.2019 und zum 31.03.2019. Damit dürfte auch die Erzählung von sinkenden Flüchtlingszahlen erneut ins Reich der Märchen verwiesen worden sein.
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