Die Londoner Polizei hat inerhalb einer Woche, seit dem Beginn der Öko-Proteste, mehr als 1400 Aktivisten der Umweltbewegung „Extinction Rebellion“ festgenommen. Das teilten Beamte am Montag auf der offiziellen Webseite der Polizei mit.
Nach den aktuellen Angaben (Stand vom 14. Oktober, 18.00 Uhr MESZ) kam es im Zusammenhang mit den andauernden Extinction-Rebellion-Protesten zu 1445 Festnahmen in London.
Unter anderem wurden Protestler festgenommen, die sich an einer Sitzaktion auf den Straßen der Londoner City neben der britischen Zentralbank Bank of England beteiligt hatten.
„Extinction Rebellion“
Die Bewegung „Extinction Rebellion“ (XR; auf Deutsch etwa: „Rebellion gegen das Aussterben“) demonstriert seit dem 7. Oktober in vielen Großstädten weltweit mit Straßenblockaden für mehr Umweltschutz. Aktivisten besetzen Straßen und Plätze, veranstalten verschiedene Aktionen und stellen Forderungen an die Regierungen.
Demonstrationen fanden im Vereinigten Königsreich, in Kanada, Italien, den Niederlanden, Deutschland, Griechenland, Tschechien sowie in anderen Ländern statt. Die Bewegung betont, dass ihre Proteste friedlich seien. Das bestätigen auch die Handlungen der Aktionsteilnehmer, die ruhig auf den Straßen und Plätzen sitzen oder liegen, bis Polizisten sie wegtragen.
Die XR-Aktionen behindern allerdings oft den Verkehr und sorgen deshalb bei Einwohnern für Ärger.
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