StartZARONEWS PresseAgenturNach Anschlägen auf ICE-Züge: ISIS-Terrorist in Wien gefasst

Nach Anschlägen auf ICE-Züge: ISIS-Terrorist in Wien gefasst

Wien/Berlin – Eine angebliche IS-Zelle hatte Hochgeschwindigkeitszüge in Deutschland im Visier und wollte so viele Tote wie möglich produzieren. So spannten die islamistische Terroristen Ende Oktober ein Drahtseil auf der ICE-Strecke zwischen Nürnberg und München. Letzten Monat legten sie große Betonplatten auf Gleise. Ein Bekennerschreiben führt die Ermittler nun nach Wien zu einem Ex-Militär aus dem Irak.

Anfang Oktober 2018 spannten die islamischen Terroristen ein dickes Drahtseil mittels eines Spanngurtes und mehreren Metallschnallen auf vier bis fünf Meter Höhe über die Gleise zwischen zwei Strommasten auf der Strecke des Hochgeschwindigkeitszugs zwischen Nürnberg und München. Vor ein paar Wochen, im Februar lagen riesige Beton- und Gehwegplatten auf den Gleisen der Deutschen Bahn in Dortmund. Ziel der Attentäter sei es laut der Ermittler: „So viele Tote wie nur möglich!“, berichtet die Krone-Zeitung zu dem Zugriff der Ermittler am Montag in Wien.

Unweit des ersten Tatortes hatten Ermittler eine Flagge des IS und ein zweiseitiges Bekennerschreiben in arabischer Schrift gefunden. Weitere europaweite Angriffe auf den Bahnverkehr wurde darin angedroht, solange europäische Staaten die Dschihadisten des IS bekämpfen würden. Das Schreiben führt die österreichischen Ermittler nun zu einem Wiener Gemeindebau. Darin wohnhaft: Ein verheirateter Iraker, Vater von fünf Kindern. Der Verdacht des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT): Der Muslim könnte zu einer mehrköpfigen Terrorzelle gehören.

Die Vita des irakischen IS-Fanatiker und Amerika-Hasser listet das Magazin – mit Verweis auf die Unschuldsvermutung – wie folgt auf:

  • Der 50-jährige Iraker hat an der Technischen Hochschule in Wien studiert und lebt als anerkannter Flüchtling seit etwa zwei in Wien.
  • Auf seinem Facebook-Profil schwärmt der Muslim für radikale Islam-Prediger, nimmt Bezug auf den IS-Terroranschlag in Nizza und veröffentlicht Hasspost mit Bezug auf den Anschlag in Neuseeland. Die Muslime sollten zu den Waffen greifen, so seine Forderung
  • Als Mitarbeiter einer Security-Firma hatte der Terrorverdächtige Zugang zu sensiblen Sicherheitsbereichen in Fußballstadien oder Einkaufszentren. 
  • Der Ex-Militär gibt sich zudem als glühender Anhänger des hingerichteten Diktators Saddam Hussein, den „Präsidenten der Märtyrer“.

@jouwatch

Quelle!:

Empfohlene Artikel
- Advertisment - Beschreibung des Bildes