StartPolitikEuropaNeue Umfragen: Die Grünen fressen die SPD auf

Neue Umfragen: Die Grünen fressen die SPD auf

Berlin – Das sieht wahrlich nicht gut aus für Nahles & Co. Die Wählerwanderung von der SPD zu den Grünen könnte man glatt als „Flüchtlingskrise“ der Asozialisten bezeichnen und auch der angekündigte Abgang von Angela Merkel macht sich bemerkbar: Nach dem angekündigten Rückzug von Bundeskanzlerin Angela Merkel als CDU-Vorsitzende ist die Union im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für „Bild am Sonntag“ erhebt, leicht gestiegen. 25 Prozent würden derzeit CDU oder CSU wählen, ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Auf ein neues Allzeit-Tief von 14 Prozent stürzt dagegen die SPD.

Sie verliert zur Vorwoche einen Prozentpunkt. Profitieren können dagegen erneut die Grünen, die einen weiteren Prozentpunkt zulegen und mit jetzt 21 Prozent klar auf Platz 2 stehen. Das ist in der Emnid-Erhebung der höchste Wert für die Grünen seit mehr als sieben Jahren.

Die AfD kommt auf 15 Prozent (minus 1). Die Linke erreicht erneut 10 Prozent, die FDP verliert einen Punkt auf jetzt 9 Prozent. Auf sonstige Parteien entfallen 6 Prozent, plus 1 zur Vorwoche.

Bei Forsa klingt das noch dramatischer:

Die Grünen haben nach der Hessenwahl und der Ankündigung des Rückzugs von Angela Merkel ihren Höhenflug in der neuesten Forsa-Umfrage fortgesetzt. Laut der Erhebung für RTL und n-tv, die am Samstag veröffentlicht wurde, macht die Öko-Partei in der letzten Woche einen regelrechten Sprung nach oben und kommt jetzt auf 24 Prozent. Das sind drei Prozent mehr als letzte Woche.

Auch CDU/CSU können zulegen, allerdings nur einen Punkt auf jetzt 27 Prozent. Die SPD verliert einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche und kommt 13 Prozent, die FDP bleibt bei 9 Prozent, die Linke lässt einen Punkt nach und kommt ebenfalls nun auf 9 Prozent. Die AfD verliert auch einen Punkt und kommt 13 Prozent, der Rest geht an die Sonstigen.

Das bürgerliche Lager liegt also zwar knapp aber immer noch vorne. Der Erfolg der Grünen schadet eben nur der SPD. Allerdings bleibt fraglich, ob man hier weinen oder lachen soll. (Quelle: dts)

@jouwatch

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