Diese ganzen Abkommen zum Thema „Flüchtlinge“ sind der reinste Hohn: Die deutschen Behörden haben laut eines Berichtes der „Süddeutschen Zeitung“ zwar in der Zeit von Januar bis Ende November letzten Jahres 8.658 ausreisepflichtige Asylsuchende in andere EU-Staaten abgeschoben, in der Gegenrichtung aber 7.205 Neubürger kassiert, ein überschaubares „Minus“ von 1.453 Flüchtlingen. Und wenn man dazu weiß, dass jede Abschiebung sehr viel Geld kostet, ist das mehr als lächerlich.
Die BAMF verkauft das natürlich als Erfolg: Die Quote tatsächlich überstellter Flüchtlinge ist demnach auf 24,5 Prozent gestiegen, 2017 lag sie noch bei 15,1 Prozent. Den Zahlen zufolge ging es 2018 in jedem dritten Asylverfahren des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) um einen sogenannten Dublin-Fall – also darum, ob ein anderer EU-Staat für das Asylgesuch eines Antragstellers zuständig ist. Nach der Dublin-III-Verordnung der EU soll in der Regel der Mitgliedstaat, in dem ein Flüchtling nach seiner Ankunft in Europa zuerst registriert wurde, sich um diesen und dessen Asylantrag kümmern.
So hat das BAMF in den ersten elf Monaten des Jahres 2018 insgesamt 51.558 Mal andere EU-Staaten um Übernahme von nach Deutschland geflohenen Menschen ersucht, in 35.375 Fällen stimmten die angefragten Staaten zu. Deutschland ist also auf 16.183 „falschen Flüchtlingen“ sitzen geblieben. Hauptzielland der innereuropäischen Abschiebungen war Italien: Dorthin wurde fast jeder dritte Überstellte gebracht. In der Gegenrichtung kam fast die Hälfte der 7.205 aus anderen EU-Staaten in die Bundesrepublik überstellten Flüchtlinge aus Griechenland.
Für die „Flüchtlings-Patin“ Ulla Jelpke ist das natürlich alles inakzeptabel, dass diese Zahlen auf eine gestiegene Effizienz des Dublin-Systems hindeuten, hält die Abgeordnete für „keine gute Nachricht“. Der Versuch, „dieses ungerechte System mit aller Gewalt in der Praxis umzusetzen“, sei „schlicht inhuman“.
Inakzeptabel ist lediglich, dass hier die Bürger wieder mal verarscht werden. (Quelle: dts)
Hier noch ein Kommentar von Kollege Nils Kröger:
Abt. Beruhigungspille: „Rekord“ bei Überstellungen in andere EU-Staaten
Die „Schlafsand-Meldungen“ reißen nicht ab. Wie die EPOCH TIMES berichtet, hat die Bundesrepublik Deutschland vergangenes Jahr so viele Migranten wie noch nie in andere EU-Staaten überstellt.
(…) Von Januar bis Ende November 2018 seien 8658 (!!!) ausreisepflichtige Asylsuchende in andere EU-Staaten abgeschoben worden, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Montagsausgabe) unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Linken-Anfrage. (…)
Hier von einem „Rekord“ zu sprechen ist schlichtweg blanker Hohn. Monatlich wandern ca. 15.000 Migranten illegal über die sperrangelweit geöffnete deutsche Grenze ein. Wen soll die Zahl der Überstellungen also beruhigen oder befriedigen? Wie sooft kommen die eigentlichen interessanten Informationen erst zum Ende des Artikels.
(…) Das Bamf habe in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres 51.558 Mal andere EU-Staaten um Übernahme von nach Deutschland geflohenen Menschen ersucht. In 35.375 Fällen hätten die angefragten Staaten zugestimmt. (…)
Es bleibt also festzustellen, dass gerade einmal nur ein kümmerlicher Rest von ca. 24 Prozent (angeblich sogar eine Steigerung ggü. dem Vorjahr) überstellt wird. Das ist wirklich famos. Allerdings auch kein Wunder, denn in Deutschland kann so ziemlich jede Abschiebung verhindert werden (siehe hier). Das Hauptzielland ist übrigens Italien. Wie lange es dauert, trotz Einreisesperre wieder nach Deutschland zu kommen, beweist der Fall Alassa M.. Nun kommt aber der „Clou“.
(…) In der Gegenrichtung kam fast die Hälfte der 7205 aus anderen EU-Staaten in die Bundesrepublik überstellten Flüchtlinge aus Griechenland.
Es handelt sich im Grunde also um ein Nullsummenspiel. Dazu fällt mir der berühmte Werbespruch zu einem Schokoriegel ein, dessen Name sich änderte aber ansonsten alles beim alten bliebe. Doch einen Gedankenfehler habe ich begangen. Es ist gar kein Nullsummenspiel. Dieses ganze Hin- und Hergeschiebe kostet den Steuerzahler Unsummen. Nicht zu vergessen, dass ganze „böse“ CO2, das in die Luft geblasen wird. Wo bleiben die Grünen? Ach ja, die fliegen ja selber um die halbe Welt. Zum Glück hat eine Linke die Anfrage gestellt und sich zu Wort gemeldet.
Die Linken-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke, die die Anfrage gestellt hatte, bewertete die gestiegen Zahlen als „keine gute Nachricht“. Der Versuch, „dieses ungerechte System mit aller Gewalt in der Praxis umzusetzen“, sei „schlicht inhuman“.
Stimmt. Solche Nachrichten sind wirklich nicht gut.
@jouwatch
Quelle!: #zaronews



