Die in Ungarn regierende Fidesz-Partei habe den Boden der christdemokratischen Werte verlassen, meint EU-Kommissionschef Juncker, Boss eines der undemokratischsten Gebilde Europas. Budapest indes lässt sich Junckers Unverschämtheiten nicht bieten und antwortet dem chronischen Ischias-Patienten und EU-Chef entsprechend.
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte sich gegenüber der „Welt am Sonntag“ für den Ausschluss der Fidesz-Partei aus der konservativen Parteienfamilie EVP ausgesprochen, weil diese seiner Ansicht nach nicht mehr auf dem Boden der christdemokratischen Werte stehe. Junckers Antrag wurde jedoch abgelehnt, berichtet n-tv.
Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto konterte Junckers Anwürfe mit den Worten: „Selbst für Silvester ist das ein schlechter Scherz“, so Szijjarto nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur MTI. „Jean-Claude Juncker ist schon lange kein christdemokratischer, sondern ein migrationsfreundlicher liberaler Politiker.“ Unter seiner Kommissionspräsidentschaft „haben die Migranten Europa überschwemmt, die Briten hingegen die Union verlassen“. (SB)
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