StartPolitikEuropaPlaymate zieht in Moschee blank und wird mit dem Tode bedroht

Playmate zieht in Moschee blank und wird mit dem Tode bedroht

Das belgische Nacktmodell und ehemalige Playmate Marisa Papen lässt sich in der Hagia-Sophia, der ehemals größten christlichen Kirche des Abendlandes, mit Burka und „unten ohne“ fotografieren. All jene, die laut kreischende Femenaktivistinnen für Nacktauftriffe in Kirchen hochjubelten oder die Damen von Pussy Riot bei ihren Kirchenschändungen zu Heldinnen verklärten, fragen nun scheinheilig, weshalb der Nackedei in der Moschee unbedingt religiösen Gefühle verletzt müsse.

Marisa Papen präsentierte bereits in Ägypten und vor der Klagemauer in Jerusalem öffentlich ihre nackte Haut. Nun hat sich das belgische Model die Hagia Sophia – die ehemals größte Kirche der Christenheit, die 1453 von den Osmanen im Zuge der Eroberung Konstantinopels in eine Moschee „umgewidmet“ wurde  – gewählt, um sich in der Öffentlichkeit zu entblößen. Unten herum zumindest. Denn das Modell hat den oberen Teil ihres ansehnlichen Körpers züchtig und islamkonform in eine kurz vorher auf dem Basar erworbene Burka gehüllt, berichtet die SUN.

Maris Apapen (Screenshot)
Maris Apapen (Screenshot)

“Für Gleichberechtigung betend” – mit diesem Titel hat die 26-Jährige dann das Foto im Internet gepostet. Im Kommentarbereich hat sich zwischenzeitlich die Entrüstung Bahn gebrochen.  “Du bist so respektlos! Du solltest dich schämen, solche Bilder in einer Moschee zu machen!” ist noch einer der gemäßigten Kommentare. Viele wünschen ihr den Tod und drohen dem Nackedei alle möglichen Formen der Gewalt an.

Auch der Westen echauffiert sich über das Foto, das – verglichen mit der Aktion von der Femen-Aktivistin Josephine Witt, die 2013 während des Weihnachtsgottesdienstes im Kölner Dom halbnackt auf dem Altar herumtanzte, nahe zu lächerlich anmutet. Der Westen fragt dieses mal betroffen: „Was das Ganze allerdings mit Gleichstellung zu tun hat, verrät sie nicht. Zwar debattiert sie ausführlich die Bedeutung des Wortes Religion mit sich selbst. Warum es ihr allerdings angemessen erscheint, deshalb religiöse Gefühle zu verletzen, bleibt auch unklar“.

Weniger besorgt geben sich Medien wie der Spiegel, wenn es um das Seelenheil oder die religiösen Gefühle von Christen geht. Als 2012 die linksextremistischen Damen der Punkband „Pussy Riot“ ihr Punkgebet im Altarraum der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau abzogen und deswegen eine Verurteilung kassierten, stand der deutsche Mainstream Kopf. Stars wie Paul McCartney und Madonna setzten sich öffentlich für die „Musikerinnen“ ein und wurden dafür gefeiert. (SB)

Quelle!:

Empfohlene Artikel
- Advertisment - Beschreibung des Bildes