In ihrem Bewerbungsvideo porträtiert sich Kamala Harris, als Kämpferin für Gerechtigkeit, Anstand und Gleichberechtigung. In ihrem Kampagnenstart um die US-Präsidentschaft fordert die 54-Jährige US-Demokratin zudem Reparationszahlungen für Schwarze.
Neben der schwarzen Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris haben sich weitere Kandidaten der Demokraten für Reparationszahlungen an Schwarze ausgesprochen. Grund sei die „dunkle Geschichte von Sklaverei und von der Regierung ausgehende Diskriminierung“, so Senatorin Elizabeth Warren, die den Bundesstaat Massachusetts im Senat der Vereinigten Staaten vertritt und für ihre Partei bei er Präsidentschaftskandidatur 2020 antritt. Harris springt ihrer weißen Genossin bei. „Wir müssen einfach ehrlich zu sein zu sagen, dass nicht jeder in diesem Land die gleichen Chancen hat“. Die Reparationen wären „eine wirkliche Investition in die schwarze Community“, so Harris laut der JF in der der Radiosendung „The Breakfast Club“.
Der linkspolitische Senator Bernie Sanders, hat sich in der Vergangenheit gegen Reparationen ausgesprochen. Auch Ex-Präsident Barack Obama und seine Außenministerin Hillary Clinton schreckten vor der Forderung nach Reparationen an Nachfahren afroamerikanischer Sklaven zurück.
Vor Harris haben bereits mehrere Demokraten ihre Bewerbung um die Kandidatur erklärt, darunter drei Frauen: Die Senatorinnen Kirsten Gillibrand und Elizabeth Warren sowie die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard. (SB)
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