Sultan Erdogan schreitet durchs deutsche Revier, empfangen mit allen militärischen und protokollarischen Ehren im Hause Steinmeier (SPD). Parallel dazu gab Bundesaußenminister Heiko Maas unlängst zu Protokoll, man wolle kein „Regime Change“ im Iran, um noch irgendwas von „wer weiß denn was danach käme“ hinterher zu murmeln – ein klarer Seitenhieb gegen restriktive politische Schritte und Appelle des amerikanischen Präsidenten Donald Trump.
Doch nicht genug damit, um in seltener Deutlichkeit zu demonstrieren, wohin deutsche Außenpolitik mit offenbar heimlicher Doktrin hinsteuert, kam von Maas (SPD) nun auch noch ein gewaltiges Sahnehäubchen obendrauf. Dieser fragwürdige Höhepunkt, im Rahmen einer gewaltigen außenpolitischen Offensive in Richtung islamischer Staaten, ist ein Affront gegen die Ideale der Aufklärung und des Humanismus. Selten war eine Überschrift so deutlich, wie jene, die Focus Online in Richtugn Außenamt abfeuerte.
UN-Generalversammlung„Kniefall“ in New York: Maas entschuldigt sich bei Saudis für Sigmar Gabriel – Deutschland und Saudi-Arabien haben ihre diplomatische Krise beigelegt. Der saudiarabische Botschafter wird nach zehnmonatiger Abwesenheit nach Berlinzurückkehren, wie am Dienstag am Rande der UN-Generaldebatte in New Yorkaus diplomatischen Kreisen verlautete. Die Krise war im November 2017 entstanden, nachdem der damalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) Riad mit kritischen Aussagen zur Libanon-Politik verärgert hatte. – „Wir bedauern aufrichtig“ – Amtsnachfolger Heiko Maas (SPD) bekundete nun bei einem Treffen mit seinem saudiarabischen Kollegen Adel al-Dschubeir in New York Bedauern über die entstandene Belastung der Beziehungen. „Wir bedauern aufrichtig“, dass Kommunikation und Engagement der Bundesregierung gegenüber Riad nicht klarer gewesen und „Missverständnisse“ entstanden seien, sagte Maas.“
Der Kniefall von Maas (SPD) bedeutet eine Unterwerfungsgeste gegenüber dem außenpolitischen Terrorismus der islamischen Internationale, welche sich seit Khomeinis Eroberung des Iran 1979 repolitisiert und radikalisiert hat. Hintergrund der Affäre mit den Saudis war ein offen staatsterroristischer Akt des theokratischen Königreichs, welches der damalige deutsche Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) sanktioniert hatte. Man lese und staune.
„Gabriel hatte im November 2017 von einer „brandgefährlichen Entwicklung im Libanon“ gesprochen und – ohne Saudi-Arabien direkt zu nennen – „politisches Abenteurertum“ in der Region angeprangert. Er bezog sich damit auf das Schicksal des libanesischen Regierungschefs Saad Hariri, der von Saudi-Arabien aus unter unklaren Umständen seinen Rücktritt erklärt hatte. Hariri hatte den unerwarteten Schritt damals mit wachsendem Druck seitens der schiitischen Hisbollah-Miliz begründet, mit der er eine Koalitionsregierung gebildet hatte. Die Umstände von Hariris Rücktritt führten zu Spekulationen, dass die Regierung des sunnitischen Königreichs Saudi-Arabien ihn zu diesem Schritt gezwungen habe und ihn möglicherweise im Land festhalte.
Gabriel mahnte damals auch, dass Hariri nicht gegen seinen Willen in Saudi-Arabien festgehalten werden dürfe. Hariri kehrte später nach Beirut zurück, wo er seinen Rücktritt revidierte.“
Man beachte den damaligen Ausgang der Geschichte. Durch allseits als „richtig“ eingestufte Handlung Gabriels konnte der quasi von den Saudis gekidnappte libanesische Regierungschef Saad Hariri in sein Land heil zurückkehren und den Rücktritt als erpresserischen Versuch der terroristischen Saudi-Clique erfolgreich zurückweisen. Diese klare und eindeutige Veurteilung nennt Maas (SPD) jetzt ein „Mißverständnis“ und macht sich dadurch zum moralischen Zwerg und zum everbodys Hansel, den kein Mensch mehr ernst nehmen kann. Der hierzulande gerne als hypermoralischer Nazijäger auftretende Maas (SPD) hat immerhin auch ein NetzDG verbrochen, welches mit massiven Anstrengungen für das Mundtot-machen von Islamkritikern sorgt und gut daran beteiligt ist, in Deutschland jegliche kritische Auseinandersetzung mit dem Islam in Richtung „Rassismus“, „Islamophobie“ oder einfach „rechter Hass“ zu verhindern, zu verbieten, zu bedrohen. Insgesamt ergibt sich daraus aber ein fatales Bild. Deutschland kippt um in Richtung Islam.
Berlin – Recep Tayyip Erdogan (64) liebt Provokation und demonstriert gern seine (All)Macht! Aber dass er ausgerechnet auf seinem Deutschland-Besuch so weit gehen würde, hätte keiner gedacht. Kurz vor seiner Ankunft im Berliner Hotel Adlon hat der türkische Präsident am Donnerstag aus seinem Mercedes-Maybach heraus den Gruß der radikal-islamischen Muslim-Bruderschaft gezeigt. Erst schaut es aus, als ob er den Passanten nur zuwinkt. Doch ein genauer Blick zeigt, dass sein Daumen stark angeklappt ist und die vier Finger gestreckt nach oben zeigen. Seine Anhänger am Straßenrand verstehen das Zeichen ganz genau und erwidern mit der „Wolfsschnauze“, dem Gruß türkischer Rechtsextremisten. Kritiker toben im Netz, warnen, dass beide Zeichen mit dem „Hitler-Gruß“ gleichzusetzen sind.“
Wer nun wieder mit „Verschwörungstheorie“ kommt, um das Gesamtbild einer deutschen Bundesregierung, welche dem weltweit agierenden politischen Islam eine Heimat (und reichlich deutsches Steuergeld) geben würde, lächerlich zu machen, dem sei erklärt: Der scheinbare Hauptwiderspruch einer in Sunniten und Schiiten aufgetellten islamischen Staatenwelt, ist eben kein Widerspruch zum offensiven und aggressiv-expansiven Machtanspruch des Islam. Zum Vergleich: Zu Zeiten der kommunistischen Internationale war die Welt in Maoisten und das sowjetische, stalinistische Modell des „realen Sozialismus“ aufgeteilt – das hinderte die RAF in Deutschland nicht, im Namen einer sozialistisch-kommunistischen Revolution, Terror gegen das „System“ auszuüben und Menschen zu ermorden. So verhält es sich heute eben auch mit den radikalen islamischen Staaten. Saudi-Arabien und der Iran mögen ihre Fehde wegen der oben genannten Zweiteilung der „reinen Lehre des Koran“ austragen, in Bezug auf die Zielsetzung eines „Weltkalifats“ aber sind sie einig. Und wie es bei Faschisten so üblich ist, man braucht immer nützliche Trottel. Da nickt Heiko Maas (SPD) eifrig.
„Minister Heiko Maas macht mobil – Die Bundesregierung will Unternehmen schützen, die trotz der US-Sanktionen den Iran beliefern. – Die Europäische Kommission hat deshalb mit Unterstützung der Bundesregierung eine Verordnung verabschiedet, die es Firmen aus den Mitgliedsstaaten der EU explizit verbietet, die Sanktionen der USA einzuhalten. Merkels Außenminister Heiko Maas (SPD) verspricht, Unternehmen, die „legitimerweise im Iran tätig sind“, zu „schützen“. Und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagt, er lasse sich „aus Washington keine Handelsbeziehungen mit anderen Ländern diktieren“.“



