Sahra Wagenknecht, Fraktionschefin der Linken im Bundestag, hat sich am Samstag zu Koalitionsaussichten mit der SPD geäußert.
„Nach Jahren wachsender Ungleichheit und hemmungsloser Bereicherung der oberen Zehntausend braucht Deutschland dringend eine Regierung, die sich um mehr sozialen Ausgleich bemüht“, sagte sie im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung”.
Aber ohne eine starke Sozialdemokratie sei eine soziale Regierung kaum denkbar.
Die Linke wünsche der SPD daher, dass sie „in ihrer tiefen Krise die Kraft findet, zu sozialdemokratischer Politik zurückzukehren“ und „die Generation Groko und Agenda 2010 an ihrer Spitze durch neue glaubwürdige Köpfe zu ersetzten”, so Wagenknecht.
Sie begrüße den Beschluss der Bremer SPD nach Grünen und Linken, den Weg für Gespräche über die Bildung einer rot-grün-roten Landesregierung frei zu machen, heißt es im Bericht.
„Die Linke wolle neuen Schwung für soziale Gerechtigkeit in die Koalition bringen“, betonte die Fraktionsvorsitzende. Vor allem diejenigen mit geringen Einkommen müssten spüren, dass sich für sie etwas positiv verändere.
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