Seit fünf Monaten wird die Schülerin Rebecca aus Berlin-Neukölln vermisst. Die Behörden beschäftigen sich aber mit den Ermittlungen weiter.
„Die Ermittlungen laufen weiter“, so der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, auf dpa-Anfrage.
„Es ist kein Cold Case, im Gegenteil“, sagte er.
Als Cold Case (wörtlich: kalter Fall) werden Fälle bezeichnet, in denen Ermittlungen nach längerer Zeit ohne Ergebnis geblieben sind. Steltner gab aber keine weiteren Details zum Vorgehen und zu etwaigen Erkenntnissen.
Polizei und Staatsanwaltschaft gehen seit längerem davon aus, dass Rebecca nicht mehr lebt, dass sie Opfer eines Tötungsdelikts wurde.
Rebecca ist seit dem 18. Februar verschwunden. Zu dem Vermisstenfall und zu ungeklärten Autofahrten des tatverdächtigen Schwagers gingen bereits tausende Hinweise ein, doch auch sie haben offenbar keine neuen Details gebracht, die zum Durchbruch hätten verhelfen können.
ak/mt/dpa



