Thübingens Oberbürgermeister Boris Palmer kam verspätet, der Chef der Jungsozialisten und Chefverstaatlicher, Kevin Kühnert kam gar nicht. Er war verschnupft und konnte deshalb am Sonntag nicht an der öffentlich-rechtlichen Quasselrunde „Hart aber fair“ zum Thema „In Europa, in Deutschland: Wie viel Populismus verträgt die Politik?“ teilnehmen.
Verzichten auf den sozialistischen Ewigkeitsstudenten Kevin mussten neben Palmer und weiteren Gästen noch der AfD-EU-Kandidat Guido Reil. Während der Diskussion zeigte dann Boris Palmer einmal mehr, warum er bei seinen grünen Genossen „wenig gelitten“ ist. „Sobald ich mal eine gesellschaftliche Mittelposition einnehme, kommt die Kavallerie und ich werde mit Rassismusvorwürfen niederkartätscht“, so der grüne OB vor dem Hintergrund seiner DB-Kritik, bei der er ebenfalls die grüne „jakobinische Verdammungsorgien“ beklagte.
Dieser Aussage setzte der professionelle Selbstdarsteller Palmer dann noch das grüne Populisten-Krönchen auf, indem er – Genossin Claudia Roth als Negativbeispiel benennend – hinterher schob: „Ich will, dass meine Partei aufhört, immer mehr Leute zur AfD zu treiben.“ Einmal mehr präsentierte sich Boris aus Tübingen – wo er dem Jusos-Kevin bereits zuvor gekommen ist und real damit begonnen hat, Grundstückseigentümern die Enteignung anzudrohen – als konservatives Feigenblatt der Grünen. Da kann ihn die Sirene Roth noch so oft „Rassist“ beschimpfen- Palmer führte auch am Sonntag seine grüne Komödie in Perfektion auf.
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