Wer wünscht sich nicht die Gelegenheit, zahlreiche Follower hinter sich zu versammeln und in den sozialen Medien zur Bekanntheit zu werden? Darauf vielleicht sogar eine berufliche Existenz zu gründen? Die Posts echter Influencer werden genau kalkuliert und durchdacht. Auf welcher Plattform welche Formate besonders vielversprechend sind, klären wir in diesem Beitrag.
Facebook und die Videos
Wer sich durch den Newsfeed bewegt, kann bei Facebook eine klare Tendenz erkennen. Seit Jahren gelingt es vor allem den Videos, dort viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Kurze Clips von bis zu 30 Sekunden sind sehr präsent und dazu in der Lage, vom Algorithmus weit nach oben gespült zu werden. Obwohl die Verantwortlichen lange Zeit leugneten, dass hier eine Bevorzugung existieren würde, handelt es sich inzwischen um ein offenes Geheimnis.
Durch attraktive Clips haben Influencer zudem die Möglichkeit, die Betrachtungszeit zu verlängern. Diese wirkt sich letztlich ebenso positiv auf das Ranking innerhalb der Plattform aus. Doch auch eine Mischung aus Bild und Video, die sogenannten Cinemagramme, können in dieser Zeit viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dort werden nur einzelne Elemente eines Bildes animiert, was einen besonders ansprechenden Eindruck erzeugt.
Fotos auf Instagram
Auf Instagram scheint die Frage, welches Format in den Vordergrund gedrängt wird, sehr viel leichter zu beantworten zu sein. Und in der Tat sind es bis heute Fotos, welche von vielen Personen eingesehen werden können. Einst war die Tatsache, dass jeder Beitrag auf einem interessanten Schnappschuss basierte, verantwortlich für den Aufstieg der Plattform, die dann von Facebook übernommen werden konnte.
Wer daran interessiert ist, auf Instagram Erfolge zu erzielen, sollte sich ganz gezielt auf die Elemente des Bildes konzentrieren. Inzwischen fällt es immer schwerer, eigene Ideen in die Tat umzusetzen, wie sie noch nicht von anderen Usern entdeckt wurden. Zugleich ist jedoch der Umfang der technischen Möglichkeiten Stück für Stück gewachsen, die dafür zur Verfügung stehen. Auch hieraus kann wiederum ein Vorteil gezogen werden, wie sich bei der praktischen Betrachtung zeigt.
Twitter präsentiert sich neutral
Ein Nebeneinander der verschiedenen Formate gibt es schon seit längerer Zeit auf Twitter. Dort sind die Verantwortlichen gewillt, nicht dem einen Objekt den Vorrang zu gewähren, wie er auf anderen Seiten schon längst wahrgenommen werden kann. An und für sich bleiben die Möglichkeiten der positiven Einflussnahme zumindest in dieser Hinsicht begrenzt. Auf der anderen Seite bietet sich die Chance, zum Beispiel durch das richtige Timing einen Vorteil zu erzielen. Wer sich für den Post entscheidet, solange möglichst viele Nutzer auf der Seite aktiv sind, kann die Resonanz auf diese Weise deutlich in die Höhe schrauben. Auch dies ist zu bedenken, wenn sich die eigenen Gedanken um jene Möglichkeiten drehen.
Doch letztlich ist auch der perfekt abgestimmte Post nicht dazu in der Lage, die Ausdauer eines Nutzers zu ersetzen. Wer nicht bereits über eine gewisse Prominenz verfügt, muss sehr viel Zeit aufwenden, um es in den sozialen Medien bis ganz nach oben zu schaffen. Doch erst mit dieser aufgebauten Reichweite steigt das eigene Profil auch in den so begehrten Kreis der Monetarisierung ein. Schon aus dem Grund ist es von Bedeutung, all diese Aspekte abzustimmen.



