Ist die SPD etwa doch lernfähig? Wie EPOCH TIMES berichtet, tritt der unfreiwillige AfD-Wahlkampfhelfer Ralf Stegner nicht mehr für den Vorsitz der SPD Schleswig-Holstein an. Trotzdem bleibt er der Politik erhalten. Denn Vorsitzender der Landtagsfraktion und Vizechef der Bundespartei will er aber bleiben. Als einzige Kandidatin wurde die Landtagsabgeordnete Serpil Midyatli zur Nachfolgerin Stegners gewählt. Was können die Schleswig-Holsteiner von ihr erwarten?
(…) Sie bekannte sich zum langjährigen Linkskurs des Landesverbandes und sagte: „Links, dickschädelig und frei – daran soll sich auch mit mir an der Spitze nichts ändern.“ Als zentrale Aufgabe nannte sie, für die von schwachen Umfragewerten geplagte SPD wieder das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen – mit klaren Lösungen und klaren politischen Haltungen. Die Zusammenarbeit mit Stegner, der weiterhin Landtagsfraktionschef bleiben will, sei bisher gut gewesen und werde auch in Zukunft in neuen Rollen unproblematisch sein, sagte Midyatli. /…)
Die SPD hält also in Nibelungentreue am eingeschlagenen Irrweg fest. Das nenne ich konsequent. Auch die AfD kann aufatmen. Denn Stegner machte klar, dass der Verzicht auf den Landesvorsitz nicht das Ende seiner politischen Karriere bedeuten soll: „Für die Freunde gilt und für die Gegner erst recht: Rückzug ist nicht“, schrieb der 59-Jährige im Internetdienst Twitter.
Des Weiteren bekräftigte er, dass er noch einiges vorhabe und erneut für den Posten des SPD-Bundesvizevorsitzenden kandidieren möchte.
Dazu herzlichen Glückwunsch und gute Nacht, SPD.
@jouwatch



