Der Sieg über den Terrorismus in Syrien ist nah, erklärte der syrische Außenminister Walid Muallem in seiner Rede in der 72. Sitzung der UN-Vollversammlung. Seine Worte zitiert die Nachrichtenagentur RIA Novosti.
„Die Befreiung von Aleppo, Palmyra, die Aufhebung der Blockade von Deir ez-Zor und die Erlösung von den Terroristen in vielen Teilen Syriens bestätigt, dass der Sieg jetzt nahe ist“, sagte Muallem.
Ihm zufolge beabsichtigen die Behörden des Landes, die Bemühungen zur nationalen Aussöhnung „in jenen Fällen, wo dies möglich ist“, intensiver zu gestalten. Der Erfolg dieser Prozesse habe es Zigtausenden syrischen Flüchtlingen erlaubt, in ihre Wohnorte zurückzukehren, hob der Außenminister hervor.
Muallem versicherte, dass sich Syrien an die Vereinbarungen bezüglich der Deeskalationszonen halten werde. Er betonte, dass das Land die Verstöße von anderer Seite her nicht ohne Antwort lassen und eine Verletzung seiner Souveränität nicht dulden werde.
Wie der Minister anmerkte, „sind die Deeskalationszonen eine zeitweilige Maßnahme und dürfen nicht für eine Verletzung der territorialen Integrität ausgenutzt werden“.
Zudem erklärte Muallem, dass die US-geführte Koalition keinerlei Ergebnisse im Kampf gegen den Terrorismus auf dem Territorium Syriens erreicht und „mehr unschuldige Syrer als Terroristen getötet“ habe, betonte Muallem. Er warf der Türkei eine aggressive Politik gegen das syrische Volk vor und Israel – eine Unterstützung der Terroristen.



