Claus Kleber schickt im ZDF die NATO zu Wasser, zu Lande und in der Luft nach Estland, um die Russen aus dem Baltikum zu vertreiben, beim SPIEGEL plädiert Frau Heike Klovert dafür, Kindern ab Geburt das Wahlrecht zu geben, und in der FAZ verwechselt Frau Friederike Haupt absichtsvoll Ursache und Wirkung, um die AfD als Erpresser der antidemokratischen Parlamentarier im Bundestag darzustellen. Die Systempresse schickt ihr letztes Aufgebot mit Platzpatronen los, um die Besetzung des verblödeten EU-Reichs durch die alliierten Rechtspopulisten in einem verzweifelten Abwehrkampf noch zu verhindern. Die spöttische Kriegsberichterstattung.
1. Claus Kleber im ZDF
Der in Fachkreisen so genannte „schiefe Claus“, seines Zeichens Anchorman des ZDF, sorgte vor zwei Tagen mit seiner Anmoderation des „heute-journals“ dafür, daß den Fernsehzuschauern das Blut in den Adern gefror. „Guten Abend, zu Wasser und zu Luft sind heute Nacht amerikanische, deutsche und andere europäische Verbündete unterwegs nach Estland, um die russischen Verbände zurückzuschlagen, die sich dort wie vor einigen Jahren auf der Krim festgesetzt haben.„, tönte die personifizierte Schlaftablette aus den Lautsprechern der Bildvolksempfänger. Zwar klärte der schiefe Claus die Schockierten vor den Propaganda-Empfangsgeräten gleich im nächsten Satz darüber auf, daß er nur eine „Vision“ zum 70ten Geburtstag einer NATO ausformuliert habe, deren Bestand gefährdeter sei als jemals zuvor in ihrer Geschichte, aber der Schreck saß einigen der weniger narkotisierten Fernsehmichels tief in den Gliedern. Nur der rüstige Hermann H. (93) soll sich in Lüdenscheid-Ost seinen alten Stahlhelm aufgesetzt haben und vom Balkon gebrüllt haben, daß Stalin jetzt „endlich die Bolschewistenfresse poliert“ bekommt.
Anderntags formulierte die bundesdeutsche Presse artig, daß Klebers „Gag“ gar nicht gut bei den Zuschauern angekommen sei. Einige der treuesten Propagandakonsumenten seien sogar „sauer“ gewesen, hieß es. Der Berliner Kurier wurde aber fast schon frech und schrieb von einer „gewagten Aktion“ des schiefen Claus. Der allgemeinere Tonfall lautete mehr so: „Experten sagen, Claus Klebers Anmoderation des heute-journal könnte womöglich etwas unglücklich gewählt gewesen sein.“
Deutlicher waren die russischen Reaktionen auf den naßforschen Auftritt des gnadenlos überbezahlten deutschen Fernseh-Märchenonkels. Aus der russischen Botschaft in Kanada hieß es, bei Klebers Worten handle es sich um „eine empörende, verhasste Propaganda“, welche „die Erinnerung an Millionen von ums Leben gekommenen, getöteten und von Nazis zu Tode gefolterten Sowjetbürgern beleidige„. Den Einmarsch deutscher Truppen in die Sowjetunion hatten bis zum Kriegsende 28 Mio. Russen mit ihrem Leben bezahlt.
Der Vorsitzende des Ausschußes für Informationspolitik im Oberhaus des russischen Parlaments, Alexej Puschkow, sagte, der Zweck von Klebers Worten sei es, Russland zu dämonisieren und in der NATO mitzuspielen. Puschkow auf Twitter: „Russland ist nicht in Estland einmarschiert. Und es wird nicht einmarschieren. Und da Russland keine aggressiven Pläne hat, müssen sie erfunden werden. Das ist gerade der Sinn der Informationsprovokation des ZDF.“
Nikolai Lachonin, Pressesprecher der russischen Botschaft in den Vereinigten Staaten, fragte sich kurz und knapp, ob Kleber ein Idiot sei. Seine Frage komplettierte er bei Twitter mit einem Bild deutscher Truppen, die 1941 in Narwa/Estland einmarschiert waren.

Aber abgesehen davon: Im Deutschen gibt es den Spruch „Mit vollen Hosen ist gut stinken“. Militärisch hat Deutschland aber schon lange keine „vollen Hosen“ mehr, sondern tote Hosen. Überspitzt ausgedrückt ist es sogar so, daß man sich die Bundeswehr auf dem Weg nach Estland eher vorstellt wie ein Häufchen gegenderter Weicheier in Schwangerenuniformen, die „Give peace a chance“ trällern, während sie sich vorstellen, es sei Krieg und keiner ginge hin. Daß kein Russe bisher darauf hingewiesen hat, wofür er die Bundeswehr realistischerweise halten muß, beweist, daß Russen über Zurückhaltung und Taktgefühl verfügen. Und daß es ausgerechnet ein Hauptnachrichtensprecher aus der Bundesrepublik Östrogenia ein Kriegsszenario zum Vortrag bringt, beweist nur, daß in Deutschland das dumme Großmaul immer zuletzt stirbt.
Noch nie war die Diskrepanz zwischen der Eigenwahrnehmung deutscher Großmäuler in Politik und Medien und ihrer Außenwahrnehmung größer als heute. Nochmal Nikolai Lachonins Zitat: „Ist @ClausKleber ein Idiot?“ Zur Ehrenrettung aller normal gebliebenen Deutschen ist man versucht, ihm zu antworten: „Bitte vielmals um Entschuldigung: Ja.“
2. Frau Heike Klovert im SPIEGEL
Frau Heike Klovert gefällt es offenbar nicht, daß es die Generation der Babyboomer ist, also die Jahrgänge 1959 bis 1964, die häufig bei der AfD ihr Kreuzchen macht, weil sie sich noch an eine funktionierende Demokratie und einen intakten Rechtsstaat erinnern kann. Deshalb soll nun wohl ein Gegengewicht her. Wählen sollen auch die dürfen, die von alledem gar keine Ahnung haben.
„Kinder und Jugendliche können und wollen sich politisch engagieren, das zeigt sich jede Woche bei „Fridays for Future“. Deshalb wäre es richtig, ihnen das Wahlrecht zu geben. Und zwar von Geburt an.“, meint Frau Heike. Tja, Frau Heike, es gibt Zehnjährige, die gern autofahren wollen. Deshalb wäre es wohl richtig, ihnen den Führerschein zu geben, oder? Es wäre wohl generell richtig, das zu tun, was Kinder wollen, ja? Weil das Altern nichts mit Wissen, Erfahrung, Weisheit und Klugheit zu tun hat, womöglich. Mein Gegenvorschlag: Für Ihre Idee wird Ihnen das Wahlrecht entzogen. Und entmündigt werden Sie außerdem. Wer den Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen nicht kennt, hat in einem Wahllokal nichts verloren.
„Es ist enorm, dass es Jugendliche in wenigen Monaten geschafft haben, eine weltweite Bewegung für besseren Klimaschutz anzustoßen.“
Es ist sogar für eine Frau Klovert enorm blöd, sich mit der Behauptung vorzuwagen, es seien Jugendliche gewesen, die eine weltweite Bewegung für besseren Klimaschutz angestossen hätten. Kommen Sie mal näher, Sie Frau. Ich ziehe jetzt extra mein unteres Augenlid ein bißchen weiter nach unten für Sie. Schauen Sie mir mal ins Auge: Können Sie meinen Blinddarm sehen? Jugendliche hätten also eine weltweite Bewegung angestossen, ja? Die autistische Klimagretel ist ein schwedisches Marketingprodukt. Das wissen sogar Sie. Weil es die Spatzen inzwischen von den Dächern gepfiffen haben. Schon mal was von Svante Arrhenius gehört? Der alte Svante ist ein entfernter Verwandter der Klimagretel und lag schon 1903 trotz eines „Nobelpreises in ganz anderer Angelegenheit“ daneben, was den späteren „Treibhauseffekt“ angeht. Was lange fälschlich schwelt, wird endlich Gretel. Über die Klimagretel wissen wir inzwischen alles. Übrigens: Es gibt keinen Klimaschutz. Weil sich das Klima partout nicht schützen läßt. Wir sollten deshalb das Klima wählen lassen.
„Sie sitzen in Talkshows und liefern sich Streitgespräche mit altgedienten Politikern. Am Montag wollen Schülerinnen und Schüler in Berlin eine Liste mit konkreten Forderungen vorstellen, die sie an die Regierenden haben.“
Es ist so, Frau Klovert: Schreibende, die von Regierenden schreibend sind, haben schon dokumentierend belegt, daß sie zu den Nicht-mehr-alle-Latten-am-Zaun-Habenden zählen. Die „Regierenden“ nennt man Regierung. Wer „Regierende“ schreibt, belegt allein dadurch schon, daß ihm Wahrheit nichts – , Indoktrination hingegen alles bedeutet. Gehen Sie mal zum Bio-Gemüsebauenden und erklären Sie ihm, daß Sie auf seinem Hof einfach mal die Kresse halten wollen. Ist ja unglaublich, Ihr verpeilter Buchstabenseich. Und wie sind denn die „Juvenilierenden“ in diese Talkshows hineingekommen, wo sie sich Streitgespräche mit altgedienten Politikern „liefern“, wie anno dunnemals die „Cowboy/girlenden“ sich die Schlägerei im Saloon? Ob sie wohl von anderen Infantilierenden als Talkshowende in den Talkshows kampfplatziert worden sind gegen den Widerstand der erwachsenden Altgedienten? Und wollen die Juvenilierenden am Montag auflistend noch etwas anderes sein, als konkret Fordernde? Warnende vielleicht? Oder Zeichensetzende, gar? Frau Klovert, ich glaube, Sie wären gut beraten, einfach eine Heimgehende zu werden. Das ist ja alles ganz unfassbar. Östrogen ist wahrscheinlich vergiftend.
„Kinder und Jugendliche können und wollen unsere Gesellschaften voranbringen. Ihre Stimmen sind wichtig. Aber sie sind noch nicht laut genug.“
Voranbringen? – Wohin, Frau Klovernde? Nach vorne? Da, wo wir alle immer hinschauend sein sollen? Ich sage Ihnen mal, wo die Stimmen von Kindern und Jugendlichen wichtigseiende sind: Im Kinderchor.
„Für ein Wahlrecht ab Geburt spricht: Kinder könnten viel besser mitbestimmen, wie die Welt aussehen soll, in die sie hineinwachsen. Politiker würden automatisch stärker auf Themen wie Umweltschutz und Bildung setzen, mit denen sie bei den fast 14 Millionen minderjährigen Neuwählern wohl punkten könnten.“
Ach, Frau Klovernde, ist das wirklich soseiend, daß man per Wahl darüber bestimmend sein kann, wie die Welt aussehend sein soll? Eine Welt, in die man hineinwachsend ist? Weil die Welt so aussehend sein wird, wie deutsche Juvenilierende wählend wären? Und weil die Chinesen an den wählenden Juvenilierenden in Deutschland sich Orientierende sein werden? Was für eine Glaubende wären Sie eigentlich, würde ich Ihnen sagen, daß Politisierende weltweit bei minderjährigen Pubertierenden „wohl punkten könnten“, wenn sie „Sich-dafür-Aussprechende“ wären, daß die Juvenilierenden freitags kräftig miteinander Pimpernde sein sollen anstatt Klimaschutzfordernde?
„Es könnten auch Eltern stellvertretend für ihre jüngeren Kinder wählen.“
Frau Klovernde, sind Sie schon einmal eine darüber Nachdenkende gewesen, daß Kinder immer jünger als ihre Eltern sind? – Nicht? Dann sollten Sie sich das einmal überlegen. Es erwartet Sie eine Erkenntnis.
„Doch es geht auch ums Prinzip. Demenzkranke dürfen schließlich wählen. Das Argument, dass Kinder und Jugendliche zu wenig von Politik verstehen, zieht deshalb nicht.“
Daß Demenzkränkelnde wählen dürfen, ist ja schon schlimm. Aber viel schlimmer ist, daß Demenzkranke sogar schon zu SPIEGEL-schreibenden Gewordene sind. Begeben Sie sich zu einem Behandelnden, Frau Klovernde. Psychoklempnernde sind das, was Sie am dringendsten brauchend sind.
3. Frau Friederike Haupt in der FAZ
In der FAZ wertet Frau Friederike die Ankündigung der AfD, so lange einen Kandidaten für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten zu präsentieren, bis es endlich einen der Fraktion zustehenden AfD-Bundestagsvizepräsidenten gibt, als – tärä! – Erpressung. Die Parlament-Arier der Altparteien seien nur ihrem eigenen Gewissen gegenüber verantwortlich, schreibt also Frau Friederike. Weiß der Geier, wie´s kommt, daß es schon wieder eine Frau ist, die den Parlament-Ariern der Altparteien ein Gewissen andichtet. Und warum in aller Welt ist es schon wieder eine Frau, die Ursache und Wirkung nicht auseinanderhalten kann?
Unterstellt, die Parlament-Arier der Altparteien hätten ein Gewissen, dem sie sich verpflichtet fühlen könnten, dann hätten sie wohl kaum gegen einen Bundestagsbeschluß aus dem Jahr 1994 verstossen, demzufolge jeder der im Bundestag vertretenen Fraktionen ein Bundestagsvizepräsident zusteht, und daß der AfD deswegen einer zugestanden werden muß, weil die AfD vom Souverän in den Bundestag gewählt worden ist. Daß so ein simpler Gedankengang für eine FAZ-Autorin nur deswegen nicht nachvollziehbar zu sein scheint, weil sie kein Mann ist, mag man ja fast nicht glauben. Wahrscheinlich mag Frau Friederike bloß die AfD nicht und glaubte deswegen, sie müsse sich etwas aus den Fingern saugen, das nach einer vor Lauterkeit strotzenden Begründung aussieht. Tatsächlich hat sie natürlich nur versucht, die FAZ-Leser zu veräppeln. Das ist übrigens etwas, das sich vom „heute-journal“ über den SPIEGEL und die ZEIT bis zur FAZ durchzieht wie der sprichwörtliche rote Faden: In den Redaktionen scheint es die Generalüberzeugung zu geben, daß es sich den eigenen Zuschauern und Lesern um ausgemachte Dumpfbacken handelt.
Wer alle Sinne beisammen hat und das politische Geschehen aufmerksam verfolgt, der weiß, daß ein Gewissen das letzte wäre, was die Parlament-Arier der Altparteien gern hätten. Jede unverschämte Diätenerhöhung ist ihnen lieber als ein Gewissen. Also Punkt eins: Frau Friederike geht von einer falschen Voraussetzung aus.
Folglich schreibt Frau Friederike, nachdem sie sich bereits auf der schiefen Bahn befindet: „Also drohte die AfD: Falls ihre Kandidatin nicht durchkäme, wollte sie die Arbeit des Bundestags systematisch behindern. Das würde „das Ansehen des Bundestags nachhaltig beschädigen und das Vertrauen in unsere Demokratie erschüttern“. Wörtliches Zitat. Wie wichtig ist der Partei aber das Vertrauen in die Demokratie, wenn sie es bewusst beschädigt? Offensichtlich misst sie ihm wenig Bedeutung bei.“
Ganz andere Frage: Wie naiv ist eigentlich Frau Friederike, wenn sie glaubt, das Vertrauen in die Demokratie dürfe nicht beschädigt werden, weil es eine hohe Bedeutung habe? Roger Köppel , Herausgeber der Schweizer „Weltwoche“, hat es einmal auf den Punkt gebracht. Die Demokratie lebt vom Mißtrauen. Bei einem Abendessen sagte er in Anwesenheit der Kanzlerin: „Verzeihung, Frau Merkel, aber Demokratie lebt vom Misstrauen, sie ist die Staatsform des institutionalisierten Misstrauens gegen den Staat und die Politiker.“ Es wird kolportiert, daß ihn Angela Merkel angeschaut habe wie eine Milchkuh, welcher der Alm-Öhi erschienen ist. Würde jeder Bürger dem Staat und seinen Bediensteten treuherzig vertrauen, könnte man das mit dem Wählen und den übrigen Mitspracherechten auch gleich bleiben lassen. Punkt zwei also: Frau Friederike geht von zwei falschen Voraussetzungen aus.
Als eine von zwei falschen Voraussetzungen Ausgehende – wie Frau Klovert sagen würde – , entpuppt sich Frau Friderike dann aber auch noch als richtig verlogene Hetzerin. Sie schreibt: „Und es gibt gute Gründe dafür, eine AfD-Kandidatin nicht zu wählen. Die AfD ist keine Partei wie die anderen: Gauland bezeichnet den Zweiten Weltkrieg und die Vernichtung von Millionen Juden als einen „Vogelschiss“ in der Geschichte. Angela Merkel ist für ihn eine „Kanzler-Diktatorin“; egal, dass sie demokratisch gewählt wurde, und das nun wirklich nicht nur einmal. Die AfD gibt völkisches Denken als Heimatliebe aus und schürt allenthalben Ressentiments.“
Das ist einwandfrei gelogen. Gauland bezeichnete den Zweiten Weltkrieg und die Vernichtung von Millionen Juden keineswegs als einen „Vogelschiss in der Geschichte“. Er bezeichnete das Verhältnis der zwöljährigen Dauer des Dritten Reichs zu einer tausendjährigen deutschen Geschichte als einen „Vogelschiss“. Das ist ein gewaltiger Unterschied. 12 : 1000 = Vogelschiss. Und völlig aufs östrogenale Plappermäulchen legt sich Frau Friederike zur Schande der einst ehrwürdigen FAZ mit ihrem Gemäkel daran, daß Gauland „die Frau aus dem Osten“, diesen „Meinmädchenkohl“, als Kanzler-Diktatorin bezeichnet hat. Weil: Wurde der Reichskanzler Adolf Hitler etwa nicht demokratisch gewählt? Und wurde er etwa nicht nach seiner demokratischen Wahl zum Diktator? Was soll also der Punkt sein an Ihrem unsubstantiierten Gemecker, Frau Friederike von der FAZ? – Existieren Mainstream-Journalist*Innen hierzulande wirklich nur noch, um der fortgesetzten Volksverblödung eifrig weiter Vorschub zu leisten, oder was?
Und was gäbe es am Ressentiment, dem Vorurteil also, auszusetzen? Das Vorurteil ist, wie das Wort schon sagt, das Urteil vor dem eigentlichen Urteil. Ein Vorurteil zu haben, ist klug und nützlich. Niemand, der eines hat, ist dagegen, daß es entkräftet wird. Aber solange es nicht entkräftet wurde, ist es allemal klüger, es zu behalten. Kluge Menschen haben Vorurteile – schon immer. Und nicht wenigen hat das Vorurteil das Leben gerettet. Was soll auch das dumme Geschwätz vom „völkischen Denken“? Das Land heißt Deutschland, das Volk nennt sich „die Deutschen“, am Reichstagsgebäude prangt in großen Lettern die Widmung „Dem deutschen Volke“ – und für die Hirnerweichung, der eine Frau Friederike anheim gefallen sein muß, die bei „völkisch“ an nichts anderes denken kann als an „Völkischer Beobachter“, kann außer der Frau Friederike selbst kein kluger Deutscher etwas. Natürlich ist Heimatliebe im besten Sinne „völkisch“. Schließlich lebt das eigene Volk in der Heimat. Nehmen Sie das, Frau Friederike: „Rampe, Selektion, Konzentration, Lager“ –> „Die Rampensau delektierte sich bei aller Konzentration auf das Lager ihrer Anhänger an einer Selektion feiner Wurstwaren.“
Voll „nazi“, oder was? Ich würde mir mal – wenn ich Sie wäre – überlegen, wie es mit meinen eigenen Ressentiments aussieht, werte Frau Friederike, anstatt mit meinem subjektivistischen Gemeine & Gefinde jedem Intelligenten maximal auf den Senkel zu gehen.
Unser Land scheint gewissenlosen Geisteskranken in Politik und Medien in die Hände gefallen zu sein. So sieht es jedenfalls aus. Nachdem ihnen die Felle allmählich davonzuschwimmen drohen, fangen sie an, wie „tollwütige Hunde“ (Joschka Fischer) um sich zu beißen, ohne Sinn und Verstand. Gut möglich, daß ihnen Sinn und Verstand schon immer fehlten.
Zum Schluß noch einmal Nikolai Lachonin, der Pressesprecher der russischen Botschaft in den USA, mit seinem Tweet: „Ist@ClausKleber ein Idiot?“ – Ich befürchte: Ja.
@jouwatch



