Wie heißt es so schön? Trau keiner Umfrage, die Du nicht selbst gefälscht hat. Gleich zwei Umfragen wurden jetzt auf den Markt geworfen, die unterschiedlicher – was die ach so verhasste AfD betrifft – nicht sein können.
Der Nachrichtenkanal der Kanzlerin, n-tv, jubelt:
AfD fällt auf 11 Prozent – Grüne legen zu
„Für die AfD und die SPD läuft es in den Umfragen derzeit nicht gut. Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer verliert die größte Oppositionspartei einen Prozentpunkt und erreicht noch 11 Prozent – das schwächste Ergebnis seit Mitte Januar 2018. Auch die SPD rutscht wieder ab auf 14 Prozent, nachdem die Partei sich drei Wochen in Folge bei der 15-Prozent-Marke halten konnte. Bei der vergangenen Bundestagswahl kam die AfD auf 12,7 Prozent, die Sozialdemokraten immerhin auf 20,5 Prozent der Stimmen. Zulegen können wieder die Grünen: Sie gewinnen einen Prozentpunkt auf 20 Zähler. Auch die Linken gewinnen Zustimmung: 9 Prozent der Befragten würden ihnen ihre Stimme geben, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre – nach 8 Prozent in der Vorwoche.
Stabil bleiben CDU und CSU bei 32 Prozent. Auch die FDP kann ihr Ergebnis aus den vergangenen Wochen halten und liegt bei neun Prozent.“
Bei Emnid klingt das dann schon wieder ganz anders:
Emnid: Union fällt unter 30 Prozent – Grüne gewinnen hinzu
„Die Union ist in der von Emnid gemessenen Wählergunst wieder unter die 30-Prozent-Marke gefallen. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für „Bild am Sonntag“ erhebt, verlieren CDU/CSU einen Prozentpunkt, sind mit 29 Prozent aber weiterhin die mit Abstand stärkste Partei. Die Grünen dagegen gewinnen einen Prozentpunkt hinzu und festigen mit 19 Prozent ihren zweiten Platz.
Die SPD legt einen Prozentpunkt zu und kommt auf 16 Prozent. 9 Prozent der Befragten würden die FDP wählen, die damit ebenfalls einen Prozentpunkt gewinnt. Keine Veränderungen gibt es an den Rändern des politischen Spektrums.
Während die Linke unverändert auf 9 Prozent kommt, erreicht die AfD wie zuletzt 14 Prozent. Die sonstigen Parteien geben um zwei Prozentpunkte nach und landen bei 4 Prozent.“ (dts)
Unterschiede von bis zu 3 Prozent sind nicht mehr normal. Hier ist dann doch wohl eher der Wunsch der Vater der Umfrage.
Nur eins ist erschreckend: Die stabil bleibenden hohen Werte für die Grünen. Da wird einem Angst und Bange.
@jouwatch
Quelle!: #zaronews



