Dresden/Bad Nauheim – Angela Merkel hat mit ihrer verantwortungslosen Flüchtlingspolitik Millionen von bekennenden Antisemiten ins Land geholt und sich zu den vermehrten Angriffen gegen Juden aber auch gegen Christen weitgehend in Schweigen gehüllt. Diese auch im Alltag nicht zu übersehenden Tatsachen haben 2017 nicht nur im „Lagerfeldzitat“ ihren Niederschlag gefunden, sondern wurden auch von anderen Merkel-Kritikern wie Henryk M. Broder immer wieder betont. Nun bekommt die Kanzlerin ausgerechnet von der Gesellschaft für Christliche-Jüdische Zusammenarbeit die „Buber-Rosenzweig-Medaille 2020“ überreicht.
„Die Auszeichnung würdige das entschiedene Eintreten Merkels gegen antisemitische und rassistische Tendenzen in Politik, Gesellschaft und Kultur“, schreibt die katholische Medienplattform Domradio. Weiter heißt es von der Gesellschaft mit Sitz in Bad Nauheim: „Mit großem Einsatz für Versöhnung und Toleranz habe die 64-Jährige dem Dialog der Kulturen und Religionen wichtige Anstöße gegeben.“ Davon weiß sicherlich am besten der Offenburger Rentnerein Lied zu singen, dem ein muslimischer Somalier kürzlich vor dem Offenburger Bahnhof den Schädel zertrümmert und ein Auge ausgestoßen hat. Wichtige „Anstöße“, besser „Messerstöße“ erlebten seit der Flüchtlingsinvasion unzählige Deutsche, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren oder sich auf eine Beziehung eingelassen hatten, die dann „kulturspezifisch“ beendet wurde. Merkwürdigerweise blieb bei diesen „Dialogen der unterschiedlichen Kulturen“ immer nur eine Seite übrig. Über „antisemitische Attacken“ von Neubürgern wiederum weiß sicher ein Rabbiner aus Offenbach einiges zu berichten (hessenschau).
„Als an höchster Stelle verantwortliche Politikerin ist sie Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt stets mit Entschlossenheit entgegengetreten und hat immer wieder die bleibende Verantwortung Deutschlands für die Verbrechen der Shoah betont“, teilte der Koordinierungsrat laut Domradio mit.
Überreicht werden soll die Auszeichnung erst nächstes Jahr bei der Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit am 8. März 2020 in Dresden.
Schaut man sich die Liste der Personen an, die mit der Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt wurden, dann passt Merkel allzu gut in die illustre Gesellschaft. Multikulti-Musiker Peter Maffay ist ebenso darunter wie Kreuzhasser Navid Kermani. Natürlich der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, wie der alt linke jüdische Erziehungswissenschaftler und Publizist Micha Brumlik aus Frankfurt.
Die Medaille erinnert an die jüdischen Philosophen Martin Buber (1878-1965) und Franz Rosenzweig (1886-1929) und wird – nomen est omen – seit 1968 verliehen. Die 68er wiederum sind dafür bekannt, auf dem linken Auge blind zu sein. Für sie sind die Nazis die einzigen Feinde der Juden. In Frankreich haben einige Juden, unter anderem Alain Finkielkraut, diesen tödlichen Irrtum längst erkannt. Dort dürfte die Entscheidung der Auszeichnung an Merkel wohl für Kopfschütteln sorgen. (KL)
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