Pfullendorf im Landkreis Sigmaringen kennt man. Dort gibt es eine Bundeswehrkaserne, in der es zugeht wie anno dunnemals in Sodom und Gomorrha. Total erniedrigende, sadistische Sexspiele, schwerste Devianzen, die jeder ehrenwerten Dienstvorschrift Hohn sprechen, werden dort am laufenden Band praktiziert. So spricht die Verteidigungsministerin – und alles ist offensichtlich falsch. Die „Welt“ erzählt von einer Staatsanwaltschaft, die nichts von den Behauptungen der Verteidigungsministerin bestätigen kann. Die Verteidigungsministerin wird zur Verschweinigungsministerin. Sie scheint für sehr viel Steuergeld sehr schlecht beraten gewesen zu sein.
Wie tönt es aus dem Munde des unfähigsten Verteidigungsministers, den die Bundesrepublik je hatte, jenem Kabinettsmitglied der unfähigsten Regierung, mit der Deutschland seit 1949 je geschlagen war? – So tönt es aus dem Munde jener Frau von der Leyen: „Abstoßend und widerwärtig“ seien gewisse Vorgänge in der Ausbildungseinrichtung für Kampfsanitäter seien „abstoßend und widerwärtig“. Um „bestürzende Zeichen für einen Mangel an Führung, Haltung und Kultur“ handele es sich bei den verschweinigten Kampfsanitätern zu Pfullendorf. Und Frau von der Leyen kennt auch die Details. Logisch: Sie ist die Verschweinigungsministerin und als solche hat sie gefälligst den totalen Überblick zu simulieren. Wozu hat sie Berater, die ihr zu erklären versuchen, wie man den totalen Überblick simuliert?
Frau von der Leyen redet, als ob sie selbst ihre Tage in Pfullendorf verbracht hätte und alles, alles mit eigenen Augen habe mit ansehen müssen. Sie weiß genau, was da gelaufen ist. Die verschweinigten Kampfsanitäter hätten dort Folgendes beigebracht bekommen: „Abtasten des unbekleideten Genitalbereichs mit nicht behandschuhter Hand und anschließender Geruchsprobe“, sowie das „Öffnen der Gesäßbacken zur Inspizierung des Afters“. – Tja, was soll der Kampfsanitäter auch machen, wenn der Granatsplitter im Arschloch des Kameraden steckt und der Soldat gelernt hat, im Schmerzensfall die Arschbacken zusammenzukneifen?
Jedenfalls echauffiert sich die Verschweinigungsministerin über angeblich erniedrigende Ausbildungspraktiken, über Diskriminierung, Mobbing und Demütigungen. Und damit auch klar ist, was jemand erkennt, der den Überblick über das große Ganze zu simulieren hat, weiß die teuer und schlecht beratende Frau auch, worum es sich im Prinzip handelt: Um einen Verstoß gegen Artikel 1 des Grundgesetzes, welcher da lautet, die Würde des Menschen sei unantastbar. Frau von der Leyen ist Ärztin. Sie wird wissen, an welchen Körperstellen die Würde des Menschen tastbar ist. Fraglich ist nun, ob sie bei der Lektüre des Grundgesetzes jemals über den Artikel 1 hinausgekommen ist, oder ob ihr der schon gereicht hat, um sich für umfänglich verfassungskonform zu halten.
Jedenfalls steht sie mit anderen Prinzipien des Rechtsstaates – wie man im Falle einer Verteidungsministerin zu sagen versucht ist – auf Kriegsfuß. Ihre verschweinigende Kriegserklärung gilt beispielsweise der Unschuldsvermutung. Nichts von dem, was sie behauptet, ist nämlich durch objektive Ermittlungen abgedeckt. Frau von der Leyens Devianzgeschichten sind lediglich dem Hörensagen geschuldet. Einzelne Soldaten wollen wahrgenommen haben, daß …
Moment: Soldaten?
Meinereiner würde sich nicht wundern, wenn es sich bei diesen Soldaten um Soldatinnen handeln würde. Datenmaterial der US-Army z.B. gibt her, daß etwa 60 Prozent der Anschuldigungen wegen sexuellen Mißbrauchs, die von weiblichem Militärpersonal gegen Vorgesetzte vorgebracht worden sind, sich bei genauer Tatsachenermittlung als Falschbeschuldigungen entpuppt haben. Der Vorwurf des sexuellen Mißbrauchs, heißt es, werde gerade von Soldatinnen als probates Mittel betrachtet, unliebsame Vorgesetzte loszuwerden. Aus den USA sind ganz andere Vorwürfe hinsichtlich einer ganz anderen Form von sexuellem Mißbrauch erhoben worden – und zwar vom Inspekteur der Truppe gegen die Soldatinnen. Allzu merkwürdig sei es doch, so der aufmerksame Mann, daß überporportional viele Soldatinnen just dann schwanger werden, wenn ihre Verlegung in ein ausländisches Kriegsgebiet bevorsteht. Der gute Mann schlug daraufhin vor, eine solche „Planned Parenthood“ unter Strafe zu stellen. Daraufhin bekamen amerikanische Feministinnen einen Hysterieorgasmus und der Mann stand unter Beschuß, als hätte man aus tausend Stalinorgeln auf ihn gefeuert.
Es ist daher die Vermutung nicht allzu weit hergeholt, daß es sich bei den Wahrnehmungen einzelner Soldaten in Tat und Wahrheit um die Wahrnehmungen von Soldatinnen handeln könnte. Denn gerade im Sanitätsbereich – und nicht bei der kämpfenden Truppe – ist die Mehrzahl der Bundeswehrsoldatinnen untergebracht. Da ist also schon die statistische Wahrscheinlichkeit besonders hoch, daß es sich um klagendes Weibspersonal handeln könnte.
Wenn also aus der schlecht und viel zu teuer beratenen Verteidigungsministerin eine Verschweinigungsministerin geworden sein sollte, dann nicht nur deswegen, weil sie womöglich das Grundgesetz nur bis zum letzten Wort des Artikels 1 kennt, sondern auch deswegen, weil sie ihren Martin van Creveldnicht gelesen hat. Der Mann versteht absolut etwas vom Militärischen. Seine Bücher nicht sofort als erstes gelesen zu haben, wenn man als absolute Militärbanause das Amt der Verteidigungsministerin übernimmt, wäre eine derartig schwere Verfehlung, daß die wiederum nur damit zu erklären wäre, Frau Amtsinhaberin, ganz egal in welchem Amt, erliege in Deutschland allzu leicht dem Wahn, allein schon qua Geschlecht als Überfliegerin par excellemce zur Welt gekommen zu sein. Nichts anderes hätte sie ja auch jahrzehntelang in ihren Subjektivistenschädel eingehämmert bekommen.
Die Staatsanwaltschaft
Die Staatsanwaltschaft Hechingen ist mit den rechtsstaatlichen Prinzipien offensichtlich besser vertraut als Frau Verschweinigungsministerin. Die Strafverfolger ermittelten aufgrund der ministeriellen Behauptungen und prüften Frau von der Leyens Aussagen. Der Erste Staatsanwalt in der Ermittlungsabteilung II, Dezernat 22, kommt zu folgendem Schluß: „Tatbestände von Strafvorschriften gegen die sexuelle Selbstbestimmung oder nach sonstigen Strafvorschriften wurden nicht verwirklicht.“ Die Vorermittlungen wurden daraufhin eingestellt.
Erschwerend zu Lasten der Verschweinigungsministerin
Zwischen den Zeilen des Ersten Staatsanwalts wird aber auch Kritik am Vorgehen des Verteidungsministeriums sichtbar. So soll laut Staatsanwaltschaft etwa ein interner Bericht an den Bundestag vom 13. Februar „an mehrere Rundfunk- und Presseunternehmen durchgestochen“ worden sein. Vor allem die perversen und offensichtlich frei erfundenen Details in Frau von der Leyens erschütterndem Schnack seien regelmäßig in der Öffentlichkeit gelandet. Entlastende Erkenntnisse hingegen seien nur sehr verkürzt wiedergegeben worden, obwohl diese Erkenntnisse dem Verteidungsministerium bereits am 8. Februar vorgelegen hätten.
Wie es um die Darstellung im bundesdeutschen Medienmainstream bestellt ist, konnte sich schon 2010 studieren lassen. Damals stürzte eine 25-jährige Marineanwärterin bei einer Kletterübung aus der Takelage der „Gorch Fock“ ab und erlag auf Deck ihren schweren Sturzverletzungen. Das Medienecho war gewaltig, da im Jahr 2008 schon eine 18-jährige Offiziersanwärterin ihr Leben auf dem Segelschulschiff verloren hatte. Auch damals wurde der Ausbildungsalltag auf der „Gorch Fock“ peinlichst genau durchleuchtet und bewertet. Den damaligen Kommandanten der „Gorch Fock“, Kapitän zur See Norbert Schatz, brachte der Medienrummel und die dadurch generierte „öffentliche Meinung“ schwer in die Bredouille. Auffällig war, daß es sich bei der 18-Jährigen und der 25-Jährigen um die Todesfälle Nummer 5 und 6 handelte, die es auf der „Gorch Fock“ seit ihrer Indienststellung im Jahr 1958 gegeben hat. Die vier vorherigen Todesfälle hatten Männer betroffen. Außer ein paar Randnotizen hatte es dazu aber nichts zu lesen gegeben.
Höchst verdächtig
Jeder, der das absolute Vollversagen der Verschweinigungsministerin im Amt seit 2013 mitverfolgt hat, sei es der Skandal um die Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr, sei es die Verwandlung einer Armee in eine Art „familienfreundlicher Großbetrieb“, sei es die Berateraffäre, die „Mietwagenaffäre“ oder nun die infame Denunziation von Kampfsanitätern in Pfullendorf, die sich bereits Strafversetzungen und Beschimpfungen durch Zivilisten ausgesetzt sahen, – die komplett unfähige Verschweinigungsministerin ist noch immer im Amt, genau so, wie die Schwundeskanzlerin noch immer „regiert“.
Wann, zum Teufel, fragt sich der Bürger, werden diese subjektivistischen Heimsuchungen in öffentlichen Ämtern endlich zur Verantwortung gezogen für die Desaster, die sie in Serie anrichten? Daß da nichts geschieht, ist alles in allem höchst verdächtig. Wie bitte? Sie hätten da auch noch ein Wörtchen mitzureden, Frau Alice Schwarzer? – Halten Sie bloß Ihre subjektivistische Klappe.
@jouwatch



