Unter dem Motto „Schreibtischtäter benennen“ veranstalteten Aktivisten der Identitären Bewegung eine bundesweite Aktion vor Parteibüros und Medienhäuser, darunter auch vor dem Redaktionsgebäude der taz in Berlin. Wahrheitswidrig behauptet die Polizei, wie auch die Tagesschau, dass eine Mitarbeiterin der „taz“ in Berlin von Identitären bedrängt und angegriffen wurde. Eine Videoaufnahme zeigt das krasse Gegenteil.
In Berlin wurde Redaktionsgebäude der „tageszeitung“ (taz), die SPD-Parteizentrale und das ARD-Hauptstadtstudio mit Plakaten beklebt. Aktivisten der Identitären Bewegung hatten in einer deutschlandweiten Aktion unter anderem Plakate mit einem Bild vom Mordanschlagsopfer und AfD-Politiker Frank Magnitz und dem Titel „Linke Gewalt“ angebracht (jouwatch berichtete).
Wie die Tagesschau berichtet, sei eine „taz“-Mitarbeiterin von Identitären bedrängt und angegriffen worden. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk stützt sich hierbei auf Aussagen der Polizei, die auf Twitter berichten:
Mehrere Unbekannte sollen heute Morgen an einem Redaktionsgebäude in der Friedrichstr. Flugblätter angebracht sowie eine Angestellte bedrängt & angegriffen haben. Nach einem Einsatz unseres #A53 ermittelt unser #Staatsschutz wegen Hausfriedensbruchs & gef. Körperverletzung.
^tsm— Polizei Berlin (@polizeiberlin) January 14, 2019
Die angebliche Tat wurde gefilmt und zeigt eindeutig, dass in Wahrheit die Aggression von der taz-Mitarbeiterin ausgeht. In ihrer Wut zerrt sie zudem ihren völlig verängstigten Hund gewaltsam hin und her.
Soviel zur „gefährlichen Körperverletzung“ u. „Hausfriedensbruch“
1. Die TAZ Mitarbeiterin tritt klar als Aggressorin auf, indem sie eine Aktivistin attackiert und Material versucht zu enteignen.
2. Aktivisten befanden sich VOR dem Gebäude.@rbb24 @WELTnews @tazgezwitscherpic.twitter.com/NAZpg02O2s
— Identitäre Bewegung (@IBDeutschland) January 14, 201
@jouwatch
Quelle!: #zaronews



