StartZARONEWS PresseAgentur„Vogelschiss-Drama“ endet jetzt doch unblutig

„Vogelschiss-Drama“ endet jetzt doch unblutig

Was haben die Linken wieder getobt, als der AfD-Mann Alexander Gauland den Begriff „Vogelschiss“ in den Mund nahm. Von Relativierung und Verharmlosung der Nazis war die Rede.

Er wurde sogar angezeigt. Zum Beispiel die Mutter von Reinhold Beckmann. Die Dresdner Neueste Nachrichten zitierte sie mit folgenden Worten:

„Meine 96-jährige Mutter, mit klarem Verstand und junger Wut, ist persönlich betroffen, zornig und empört über die Äußerungen des Herrn Gauland. Sie hat ihre vier Brüder im Zweiten Weltkrieg verloren. Alle vier, sinnlos verheizt als Kanonenfutter“, heißt es in der Anzeige, über die vor wenigen Tagen die Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtet hatte.

Und weiter: „Wer keinen Respekt vor den Opfern, wer keinen Respekt vor dem Leid, vor den zerstörten Leben hat, der kann sich nicht hinter der Meinungsfreiheit verstecken. Meine Mutter Änne Beckmann und ich möchten, dass gegen Herrn Gauland im Sinne des Paragrafen 189 StGB ermittelt wird.“

Insgesamt musste die Staatsanwaltschaft 35 Anzeigen u.a. wegen Volksverhetzung und Beleidigung bearbeiten.

Natürlich war alles umsonst. Die Meinungsfreiheit geht vor.

Weil Gauland als Bundestagsabgeordneter Immunität genießt, konnte man sowieso nicht so vorgehen, wie gewünscht. Aber auch die Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft Meiningen gegen Gauland ergaben, dass der AfD-Boss wegen seiner Äußerungen nicht anzuklagen sei: Die Meinungsfreiheit werde in der deutschen Rechtsprechung so weit gefasst, dass sie in der Abwägung höher zu gewichten gewesen sei, als das verletzte Empfinden von Änne Beckmann, so die DNN.

Auch die anderen Anzeigen wurden abgebügelt, auch weil die Aussage verschiedene Interpretationen zulassen würde.

Viel Rauch also wieder einmal für nichts.

Hier noch mal die komplette Rede die Gauland auf dem Kongress der Jungen Alternative am 2. Juni 2018 hielt, die von linken Journalisten natürlich nur im eigenen Interesse verkürzt und interpretiert wurde:

„Aber wir wollen weder in der Welt noch in Europa aufgehen. Wir haben eine ruhmreiche Geschichte, die länger dauerte als 12 Jahre. Und nur wenn wir uns zu dieser Geschichte bekennen, haben wir die Kraft, die Zukunft zu gestalten.

Ja, wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für die 12 Jahre. Aber, liebe Freunde, Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in unserer über 1000-jährigen Geschichte. Und die großen Gestalten der Vergangenheit von Karl dem Großen über Karl V. bis zu Bismarck sind der Maßstab, an dem wir unser Handeln ausrichten müssen. Gerade weil wir die Verantwortung für die 12 Jahre übernommen haben, haben wir jedes Recht den Stauferkaiser Friedrich II., der in Palermo ruht, zu bewundern. Der Bamberger Reiter gehört zu uns wie die Stifterfiguren des Naumburger Doms.

Liebe Freunde, denken wir immer daran, dass ein deutscher Jude, Ernst Kantorowicz, den Ruhm des Stauferkaisers beschrieben hat. Nein, der Islam gehört nicht zu uns. Unsere Vorfahren haben ihn 1683 vor Wien besiegt. Aber das deutsche Judentum von Ballin und Bleichröder über Rathenau und Kantorowicz war Teil einer deutschen Heldengeschichte, die Hitler vernichten wollte.

Liebe Freunde, uns muss man nicht vom Unwert des Nationalsozialismus überzeugen. Wir haben diesen Unwert im Blut. Aber, liebe Freunde, wer eine Rot-Kreuz-Flagge aus den letzten Tages des Kampfes um Berlin entsorgt, hat keine Achtung vor soldatischen Traditionen, die es jenseits der Verbrechen auch in der Wehrmacht gab.“

@jouwatch

Quelle!:

Empfohlene Artikel
- Advertisment - Beschreibung des Bildes