München – Von wegen Flugscham und Klimaretten: Die Passagiere am Flughafen München werden immer jünger. Die Auswertung von 30.000 Flughafendaten ergab: der Anteil von jungen Fluggästen unter 30 Jahren ist massiv angestiegen. Der größte Anteil wird auch hier – wie bei den „Fridays for Future“- Spektakeln vom weiblichen Geschlecht gestellt.
Die Daten von 30 000 Fluggästen wurden bei der jüngsten Erhebung des repräsentativ ausgewertet. Das Ergebnis: Der Anteil der unter 30-jährigen Passagiere stieg zwischen 2008 und 2018 von 20 auf 24 Prozent an. Gerade junge Leute wollten nach dem Schul- oder Berufsabschluss die Welt entdecken, sie interessierten sich zudem verstärkt für internationale Berufspraktika und Begegnungsprojekte, so die Erklärung der teilnehmenden Flughäfen.
Und wie bei den „Fridays-for-Future“-Aufmärschen ist auch hier die holde Weiblichkeit überproportional vertreten: von 34 Prozent (2008) auf nunmehr 47 Prozent. Weitere Erkenntnis aus der Marktforschung: 50 Prozent der Passagiere reisen mit dem Auto zum Flughafen, nur 34 Prozent nutzen die S-Bahn, 15 Prozent den Bus, berichtet die OVB.
Am Freitag beim „Fridays-for-Future“-Aufmarsch die Schuleschwänzen und den Klimaretter raushängen lassen, im Urlaub aber mal gediegen um die Welt jetten. Die Jugend unterscheidet sich hierbei keinen Deut von ihrem grün-linken Vorbildern. Katharina Schulze lässt grüßen!
@jouwatch



