Amsterdam – Schon wieder meldet sich ein IS-Kriegsverbrecher zu Wort, der zum Morden nach Syrien ausreiste und sich heute mit Rührstorys zurück in die Heimat jammern will.
Nachdem die Britin Shamima Begum, die um die Gesundheit ihres Babys bangt, sich via Medien in Erinnerung brachte – ohne Mitleid für die Opfer des IS – meldet sich nun ihr niederländischer IS-Terror-Ehemann Yago Riedijk zu Wort. Der heute 27-Jährige will nach Angaben der WELT mit Begum und ihrem Baby in seine alte Heimat ziehen, denn in Großbritannien will niemand etwas mit der heute noch nach IS-Art verhüllten eiskalten Salafistenbraut zu tun haben. Ob sich die Niederländer erweichen lassen?
„Wir sollten in den Niederlanden leben“, sagte Yago Riedijk der britischen BBC. Die britische Regierung hatte nach Zeitungsangaben Begum zuvor die Staatsbürgerschaft aberkannt und damit ihre Bitte um Rückkehr nach Großbritannien abgelehnt.
Riedijk tischte dem Sender eine Art „Liebe auf den zweiten Blick“ auf und lies den coolen Macho raushängen. Er sei zunächst wegen ihres jungen Alters von 15 Jahre nicht an ihr interessiert gewesen. Dann habe er das Angebot doch akzeptiert. „Das Mädchen habe auf ihn psychisch einen guten Eindruck gemacht.“
Zu den jetzigen Umständen der beiden schreibt die WELT:
„Die Frau und ihr Kind befinden sich in einem Flüchtlingslager in Nordostsyrien, Riedijk sitzt laut BBC in einem kurdischen Gefangenenlager in derselben Region. Der 27-Jährige muss wegen seines Einsatzes bei der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bei einer Rückkehr in die Niederlande mit einer Verurteilung zu einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.“
Wie schon die deutschen IS-Kriegsverbrecher, so versucht auch der Niederländer seinen Kopf mit allerlei Märchen aus tausendundeiner Nacht aus der Schlinge zu ziehen. So versucht Riedjiik dem BBC weiß zu machen, dass er den IS ablehne. Blöde Frage: Warum hat er sich ihm überhaupt angeschlossen?„Er habe versucht, die Miliz zu verlassen, sei eingesperrt und gefoltert worden, weil die Extremisten ihn verdächtigt hätten, ein niederländischer Spion zu sein.“
Auch seine islamistische Gespielin nimmt er in Schutz. Begum, die noch heute dem IS nachtrauert und Verständnis für den Terroranschlag von Manchester geäußert hatte, „könne keiner Fliege etwas zuleide tun.“
Bei einem solchem verlogenem Gejammer fallen einem nur noch Sätze ein, die man am besten im Kopf behält und niemals veröffentlicht. Ob die „Ehe“, geschlossen im Terror-Kalifat, aus der drei Kinder hervorgegangen sind, in den Niederlanden anerkannt wird, ist bislang unbekannt. Würde das Land dies tun, so wäre das ein Skandal. (KL)
@jouwatch



