Augsburg – Riesenspektakel in der Schwabenmetropole. Horst Seehofer (CSU) bekommt am Freitag die Ehrenbürgerwürde der Stadt verliehen. Einmal mehr fragt sich: Wofür eigentlich? Dafür, dass er seinen Job macht?
Der Augsburger Stadtrats hat´s entschieden: Seehofer soll zum Ehrenbürger der Stadt gemacht werden. Das hat er nach Ansicht von Kurt Gribl (CSU), Oberbürgermeister und Genderkönig der hoch verschuldeten Stadt, auch verdient. Dieser hatte ihn wegen seines „Einsatzes für die Umwandlung des Klinikums Augsburg in eine Uni-Klinik“ für die Trophäe vorgeschlagen. Dafür war er bereits vom Landkreis Augsburg im vergangenen Jahr mit dem Ehrenring mit Brillant dekoriert worden.
Weshalb erhält ein Politiker wie Seehofer Ehrenpreise von Parteischranzen wie Gribl an die Brust geheftet? Gehört es nicht zu Seehofers, bestens mit Steuergeldern bezahlten Job, sich 100 Prozent in seiner Arbeit zu engagieren? Muss er dafür noch belobigt werden, wenn er das tut, wofür er bezahlt wird?
Diese Frage hat die linke Sippschaft aus den Reihen der SPD und dem „Bündnis junger Antirassist*innen Auxburg“ (kurz: Bujaa)“ sicher nicht umgetrieben. In der Stadt-SPD, die der Auszeichnung für Seehofer zustimmte, grämten sich einige ob der „spaltenden Politik in Asylfragen“. Der linke Truppe von Bujaa steht sich seit Freitagmittag in übersichtlicher Anzahl die linken Beinchen vor dem Augsburger Rathaus in den Bauch und brüllt Seehofer und Konsorten ein „Refugee are welcome here“ entgegen. (SB)
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