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Zufall? Während Kurz von Neuwahlen redet, erteilt Merkel Nationalismus scharfe Absage, „Spiegel“ eiert herum

Aus Tichys Einblick: Politikern eine Falle zu stellen und sie dabei auf Video aufzunehmen – das ist eine Methode aus der Giftküche der schlimmsten Geheimdienste. Der Fall Strache ist damit auch ein Tabubruch der Medien.

Zufälle gibt’s, die gibt’s gar nicht – oder doch? Ohne in eine Verschwörungstheorie abzugleiten, ist es doch mehr als merkwürdig, dass zur gleichen Zeit, als Kurz in Österreich das Regierungs-Aus verkündete, Angela Merkel vor Nationalismus warnte.

Das tat sie auch noch im Nachbarland Kroatien, im Drazen-Petrovic-Basketballstadion in Zagreb. Unter dem Applaus tausender Anhänger der kroatischen Regierungspartei HDZ nahmen Merkel und Weber zusammen mit dem kroatischen Ministerpräsidenten und HDZ-Chef Andrej Plenkovic an der Wahlveranstaltung der kroatischen EVP-Mitgliedspartei teil.

Die Imperialistin Merkel betonte dabei, dass „der Nationalismus der Feind des europäischen Projekts sei, meinte damit aber wohl eher die europafeindliche EU. Ihr Kasperle Manfred Weber legte dann noch einen drauf. Laut „Focus“ warnte der EVP-Spitzenkandidat vor Rechtspopulisten wie dem Italiener Matteo Salvini oder der Französin Marine Le Pen. „Sie wollen zerstören, was wir in Europa aufgebaut haben.“ Europa sei reich an Identitäten. „Ich werde den Nationalisten nicht erlauben, dass sie einen Spalt treiben zwischen diese Identitäten“, gab sich Weber kämpferisch.

Auch wenn es wirklich nur Zufall ist, der „Strache-Skandal“ kommt den linksradikalen Freunden einer europäischen Großmacht wie gerufen.

Interessant ist dabei, wie sich der „Spiegel“ aus der Verantwortung herauswindet. Dieses Zitat wurde in „heute.at“ veröffentlicht:

Wolf Wiedmann-Schmidt, Spiegel-Journalist, sagt gegenüber dem ORF: „Wir haben keine gesicherten Erkenntnisse über die Herkunft des Materials, deswegen will ich hier nicht spekulieren. Wer es uns zugespielt hat, kann ich nicht sagen, ich bitte um Verständnis.“ Wer das Video gemacht habe, sei nicht klar.  (haha)

Die SZ und der Spiegel sollen für die Aufnahmen kein Geld bezahlt haben. Ob jemand anderer dafür bezahlt habe, dass die Aufnahmen ans Tageslicht kommen, sei ihm nicht bekannt. (hahaha)

Die Sorge, dass die Aufnahmen gefälscht seien, sei sehr ernst genommen worden. Daher habe man zwei externe Gutachter beauftragt. Auf eine Fälschung habe es letztlich jedoch keinerlei Hinweise gegeben. (hahahaha)

Bezüglich der Veröffentlichung habe man sich „auf die zentralen Stellen“ beschränkt, die „von großem öffentlichen Interesse“ seien. Zunächst sei es nicht geplant, weiteres Material zu veröffentlichen. In diesem Thema würden sich die beiden Zeitungen weiterhin absprechen, die Zusammenarbeit wurde beschlossen.

Wiedmann-Schmidt bestätigt zwar, dass Strache im restlichen Material immer wieder betone, dass alles „rechtskonform ablaufen“ müsse, im nächsten Moment entwerfe er jedoch moral sehr verwerfliche Szenarien – „das passt nicht zusammen“.

Der Grund für die Veröffentlichung begründet der Journalist damit, dass das gezeigte Material eindeutig „verwerflich“ sei. Dass es Diskussionen mit sich bringen würde, sei klar gewesen – die enormen Konsequenzen habe der Journalist allerdings nicht erwartet. (hahahahaha)

@jouwatch

Quelle!:

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