Wie verzweifelt muss man sein, dass man sich als linksradikaler Autor von einer rechtsradikalen Zeitung vermarkten lässt! Zwei „Zeit“-Genossen haben es getan und sich ausgerechnet von der „Bild“ promoten lassen. Von einer Zeitung, die wohl wie keine andere gegen Flüchtlinge, Ausländer und Islamisten „hetzt“.
Ja, wenn es ums liebe Geld geht, werden neue Querfronten gebildet, hat man wohl auch auf der linken Seite keine Skrupel, mit den bösen Rechten ins Bett zu steigen.
Wir lesen in großen Lettern:
Wer sind die Neuen Rechten? Woher sie kommen, was sie denken und wer sie finanziert
Der „Bild“-Autor Felix Leitmeyer zeigt dabei ein großes Herz für diese ach so investigativen Autoren:
Beim Lesen wird klar: Der Einsatz der Autoren war groß – und nicht ungefährlich!
Wurde den Autoren etwa Prügel angedroht? Mussten sie die linke Wange hinhalten? Nein viel schlimmer:
Während ihrer Recherchen hatten die Autoren Zutritt zum „Haus der Identitären Bewegung“, trafen auch den Chef von „Deutschlands erfolgreichster Hetzseite“ zum Kaffee in seiner Küche.
Ja, der Wahnsinn, da wird den Autoren kollegialerweise Zutritt zu Privaträumen gewährt und Kaffee angeboten und die „Zeit“-Genossen machen sich deswegen vor Angst in die Windeln. Wie brutal diese Welt doch geworden ist. Gab es zum Kaffee etwa Würfelzucker an die Birne?
Wer ist eigentlich dieses ominöse „Hetzblatt“, dass nicht namentlich erwähnt wird? Das Donald Duck Sonderheft?
Und was bedeutet überhaupt „großer Einsatz“? Dass man belegen will, dass sich nicht nur linke Zeitgenossen gegenseitig begegnen und austauschen?
Es sind genau diese Schlagzeilen, die vor „rechter Hetze“ nur so strotzen, die im Prinzip belegen, dass die „Bild“ selber das Zentrum dieses ach so fürchterlichen Netzwerkes sein könnte :
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EXPERTIN ERKLÄRT: So gefährlich sind die Muslimbrüder in Deutschland
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Klingt schlimm, oder? Auf jeden Fall müssen diese schrecklichen Schlagzeilen die „Zeit“-Autoren mächtig angetörnt haben, ansonsten hätten sie diesem rechtsradikalen Blatt sicherlich nicht gestattet, für ihr kostbares Buch Werbung zu machen.
Zum Vergleich mal einige Schlagzeilen von „Deutschlands erfolgreichster Hetzseite“:
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Vergänglich – Sandkunst
Bericht: Scholz lässt große Finanzierungslücke im Haushalt offen
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Aber geht es wirklich nur um das Buch oder um etwas ganz anderes? Zumindest ist sich die „Bild“ nicht zu schade, eine „Stasi-Karte“ abzudrucken, auf der die „rechten Hetzer“ zum Abschuss frei gegeben werden. Will sie die Konkurrenz etwa ausschalten, nach dem Motto „Es darf keine Zeitung rechts von uns geben“?
Was die „Bild“ dabei natürlich nicht erwähnt und was die Autoren ebenfalls verschweigen: Das Netzwerk der Neuen Rechten reicht bis ziemlich weit oben in die „Bild“-Redaktion, zumindest gibt es noch sehr gute Kontakte zwischen einzelnen Bloggern und Springer-Chefredakteuren.
Die „Bild“ hat sich also mit diesem Beitrag selbst ins Bein geschossen, wie diese Karte beweist:

Es kann natürlich auch sein, dass sich bei der „Bild“ mit dem Felix unbemerkt ein Antifa-Stasi-Troll in die Redaktion eingeschlichen hat. Denn nur so macht dieser Beitrag überhaupt Sinn.
@jouwatch



