StartZARONEWS PresseAgenturGanz Afrika bald ein islamischer Kontinent?

Ganz Afrika bald ein islamischer Kontinent?

Afrika – Wird der schwarze Kontinent zum neuen Schlachtfeld des Glaubens? Die islamischen Kampfverbände verschieben ihr Gewicht vom Nahen Osten zusehends nach Afrika und das nicht nur im Norden des leidgeplagten Kontinents.

Wie einem Bericht von Breitbart zu entnehmen ist, steigern die USA und auch die Chinesen ihr Engagement gegen die vielen Milizen, islamisch oder nicht, in Afrika. Die Jagd nach den Rohstoffen in den instabilen Staaten wird durch das zunehmende Aufkeimen dschihadistischer Bewegungen erschwert. Neben Boko Haram und Al-Shabaab gibt es etliche kleinere Verbände, die sich dem IS verbunden fühlen oder aber direkte Ableger des Islamischen Staates sind. Viele Gruppen, darunter auch Al-Qaeda, sind seit Jahrzehnten aktiv und einfach nicht tot zu kriegen.

Besonders folgende Länder sind betroffen: Somalia, Südsudan, Tunesien, Niger, Mali, Libyen, Kenia, die Zentralafrikanische Republik, Burkina Faso, Kamerun, der Chad und die demokratische Republik Kongo. Es gibt kaum ein Land, das nicht vom interreligiösen Konflikt erfasst ist. Dabei verläuft die Grenze des Glaubens ziemlich genau in der Mitte Afrikas. Vom Norden her stößt der Islam langsam, aber mit Erfolg, immer tiefer ins schwarze Herz von Afrika vor. Das Personenpotenzial der Islamisten ist in Afrika gewaltig, gibt es doch unzählige verarmte und verzweifelte Massen, die sich nur zu gerne in einen Traum vom besseren Leben im Paradies einkaufen würden. Schon jetzt erleben IS-Gruppierungen einen enormen Mitgliederzuwachs. Womöglich droht Afrika zu einem viel blutigeren Schlachtfeld zu werden, als der Nahe Osten es jemals könnte.

General Marcus Hicks, der die US-Spezialtruppen in Afrika anführt, warnte bereits, dass der Krieg gegen die islamischen Gruppierungen in Afrika wohl nicht zu gewinnen sei. Was dies für Europa bedeutet, lässt sich leicht ausmalen. Sollten sich IS-Gruppen dort unten festsetzen, ist mit noch größeren Migrationsbewegungen Richtung Europa zu rechnen.

Aber auch in Libyen tobt der radikale Islam. Nach der militärischen Niederlage des IS im Irak und in Syrien, fliehen scheinbar viele Kämpfer Allahs nach Libyen, wo ein heftiger Bürgerkrieg tobt. Der IS in Nordafrika wächst damit auch in dieser Region unaufhaltsam.

Der verwirrende Bürgerkrieg in Libyen ist für Außenstehende kaum zu durchschauen. Klar ist jedoch, dass viele islamische Brigaden daran teilnehmen, die alle eine Form der Scharia implementieren wollen. Frank Kryza vom Royal Institute of International Affairs behauptet gegenüber Breitbart, dass „Libyen das nächste Kalifat des Islamischen Staates werden wird“.

Das Land erlebt seit Jahren einen steigenden Influx von Kämpfern aus aller Welt. Aber auch viele kampferprobte Dschihadisten aus Syrien kommen, die ihre Vision des Kalifats nicht aufgegeben haben. Vor allem ersuchen sie Libyen zu erobern, um von dort aus einen Brückenkopf nach Europa etablieren zu können. Italien ist nicht weit entfernt, sagt Krzya und merkt an, dass die Zahl der Dschihadisten des IS vermutlich schon auf 20.000 bis 30.000 angewachsen sein könnte. Das entspricht in etwa der Stärke des IS im Jahr 2015 oder 2016. Und noch ist das Ende der Fahnenstange nicht erreicht. (CK)

@jouwatch

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