Sie sind diejenige Wählergruppe, welche die meisten Flugmeilen zusammen bekommt und die meisten staatsabhängigen Berufe ausübt. Sie sind auch jenes Wählerklientel, das sich so richtig teures Wohnen in Berlin leisten kann: Die Grünen-Wähler sind das Synonym für Doppelmoral.
„Was zunächst verwundert, spiegelt ganz gut die heutige Grünen-Wählerschaft wider. Die besteht schon lange nicht mehr aus Weltverbesserern in Ökolatschen, sondern aus Wohlhabenden und Besserverdienenden, die gewillt sind, für teure Altbauwohnungen viel Geld auszugeben“. So die Worte laut der B.Z., die den Chef von McMakler zur Analyse der Kaufangebote bis zum Baujahr 2017 zitiert.
Die Sogwirkung auf die grüner Wählerschaft ist besonders im hippen Berlin Mitte ungebrochen. Bars und Restaurants, Kulturangebote (oder was dafür gehalten wird), all das macht die Bezirke Mitte, Tiergarten oder Kreuzberg für das grüne Wahlvolk attraktiv und bereit, Quadratmeterpreise in den benannten Bezirken von 5428 Euro bis 6568 Euro zu berappen.
Die B.Z. zeigt sodann auf, wo der Rest der Berliner Wählerschaft – mit Ausnahme der AfD und der FDP – sich angesiedelt hat. Die Linken tummeln sich in drei Randbereichen im Osten der Stadt: Hohenschönhausen, Lichtenberg oder Weißensee mit Preisen von 2920 Euro bis zu 4492 Euro pro Quadratmeter in Pankow.
Die CDU-Wähler siedeln im Mittelfeld: Tempelhof, Reinickendorf oder Steglitz – mit 2300 bis 4239 Euro/m2.
Die Genossen von der SPD wohnen von teuer bis „günstig“: Charlottenburg mit 5394 Euro/m2 bis Spandau: 3339 Euro/m2.
Stellt man nun den muslimischen-arabischen Migrationsanteil den grünen Wohngepflogenheiten gegenüber, stellt man fest: Genau in jenen Gegenden, wo das von Grünen so bejubelte „Multikulti-Potential“ besonders hoch ist – wie in Gesundbrunnen, Neukölln oder Wedding, die mit einem muslimischen Migrationsanteil von bis zu 88 Prozent aufwarten können – ist vom grün-roten Wahlvolk wenig bis nichts zu sehen. (SB)
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