Linksextremisten – im Mainstream auch gern „Autonome“ genannt – verbreiten auf ihrer Kampfseite Indymedia Anleitungen, wie Feinstaub-Messstationen manipuliert werden können, um Fahrverbote voranzutreiben. Der Focus stellt fest: Auf solch eine Idee würde nicht einmal der Abmahnverein „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH) kommen.
In einem einmütigen, Ende Januar veröffentlichten und aktuell nicht mehr aufrufbaren Video wird laut Focus-Online von „Autonomen“ auf dem linksextremistischen Onlineportal „Indymedia“ der radikalen Bodenkampftruppe gezeigt, wie Messstationen für Feinstaub und Stickoxide manipuliert werden können. Das soll so funktionieren: Dieselabgase mit einer Fußpumpe am Auspuff eines Autos „anzapfen“ und dann direkt vor dem Sensor des Messgerätes „ausbringen“. So könne der Wert um bis zu 20 Prozent erhöht werden, meinen die Linksextremisten und schließen ihre Anleitung mit dem Tipp: „Am besten in der Nacht durchführen“.
Die „Autonomen“-Anleitung läuft unter dem Motto: „Aktion Messwerte überschreiten” steht demnach unter dem Motto “Autokonzerne bekämpfen und “Diesellobby zerschlagen”.

Laut Focus könne man mit solchen Methoden zwar die Stationen überlisten. Allerdings gebe es dafür viel einfachere Methoden, meint so ein Mess-Experte des Karlsruher Instituts für Technologie. Eine Motorsäge laufenlassen und theoretisch sogar eine Kerze unter dem Sensor anzünden, würde auch reichen.
Der Linksextremist sagt an dieser Stelle wohl: „Herzlichen Dank für den Tipp“ und schließt mit einem knackigem „Alerta Alerta Antifascista“. (SB)
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