StartZARONEWS PresseAgenturAnd the Oscar goes to…Diversity, oder wenn sich die Filmbranche einen runterholt

And the Oscar goes to…Diversity, oder wenn sich die Filmbranche einen runterholt

Das linksliberale Kulturestablishment wird von Jahr zu Jahr immer mehr zu einer masturbatorischen Angelegenheit. Die Blase bewirft sich gegenseitig mit Auszeichnungen, Orden und Preisen für Machwerke, die außer ihnen selbst keine Sau sehen will. In Los Angeles gab es wieder die Oscar-Verleihung. Prämiert wurde ein Rassismusfilm, dann ein Schwulenfilm und ein Powerfrauenfilm. „The Favourite“ ist der Film vom Frauenbauer – die gichtfingrige Königin Anne und ihre kluge Beraterin gegen die männlichen Finsterlinge. Die Nachrichtenagentur dts meldet:

Los Angeles – Der Film „Green Book“ ist bei der Oscar-Verleihung in Hollywood als bester Film ausgezeichnet worden. Im Zentrum der Filmbiografie, die nach einer wahren Begebenheit gestaltet ist, stehen der schwarze Jazz-Pianist Don Shirley und sein weißer Fahrer Tony Lip, die in den 1960er-Jahren auf eine Konzert-Tournee von New York City bis in die Südstaaten absolvierten. Der Film war schon bei den Golden Globe Awards 2019 als bester Film in der Kategorie Komödie oder Musical ausgezeichnet worden.
Rami Malek bekam den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Darstellung des Queen-Sängers Freddie Mercury in „Bohemian Rhapsody“, Olivia Colman wurde als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in „The Favourite“ ausgezeichnet. (dts)

Es wird wohl noch ein paar Jährchen dauern, bis eine Komödie etwa folgenden Inhalts den Oscar verliehen bekommt. Drei sympathische Kumpels Mitte zwanzig entwickeln die perfekte Strategie, wie man junge, alleinerziehende Mütter flachlegt, ohne sich dabei zum Ersatzvater ihrer Kinder machen zu lassen. Sie bekommen heraus, daß junge, alleinstehende Mütter alles mitmachen, so lange sie sich in der Hoffnung wiegen können, der junge, vermeintlich wohlhabende Mann werde sich erst binden – und dann ausnehmen und emotional mit seiner Liebe zum fremden Kind erpressen lassen. Die sympathischen Kumpels nehmen nur solche Jungmütter, die sich von den Vätern ihrer Kinder aus „Selbstverwirklichungsgründen“ haben scheiden lassen. Sie erzählen sich gegenseitig ihre wildesten Erlebnisse und lachen sich dabei einen Ast. Die Frauen werden im Film als ein bißchen dumm charakterisiert. Die sympathischen Kumpels schließen Wetten ab, wer von ihnen wohl die größte Sau zutage fördert. Das wäre mal ein lustiger Film für einen Oscar. Aber, wie gesagt, das wird nicht so schnell passieren.

Aber wenn es schon unbedingt Rassismusfilme sein müssen, damit es einen Oscar gibt: Eine gute Story wäre die, wie ein weißer südafrikanischer Farmer sein Grundstück in ein Minenfeld verwandelt und überall raffiniert versteckte Selbstschußanlagen installiert. Nur er und seine Familie kennen sich auf dem Grundstück genau aus. Rassistische Neger, die ihn und seine Familie meucheln wollen, fliegen reihenweise in die Luft oder werden erschossen. Am Ende regieren der weiße Farmer und seine Familie Südafrika, sie führen die Apartheid wieder ein – und Happy End. Das könnte einen Rassismus-Oscar geben.

Und wenn schon zum obligatorischen Rassimusfilm als Alternative nur Schwulen – oder Powerfrauenfilme in Betracht kommen, dann wäre eine Abhandlung des Bankrotts der Deilmann-Reederei guter Stoff, mit der Furtwänglerin und diesem Feuchtgebiet, Roche heißt es, glaube ich, in der Rolle der Deilmann-Schwestern als Reederei-Erbinnen. Wenn die Furtwänglerin nicht mitspielen will, könnte die Roche auch alleine die Hauptrolle besetzen als Madeleine Schickedanz, Quelle-Erbin. Eventuell könnte man auch das Leben der Powerfrau Birgit Breuel verfilmen, mit Rita Russek in der Hauptrolle. Filmtitel: „Vernichtung der Werte“. Wenn´s ein Schwulenfilm sein soll, vielleicht „Der arme Ernst“. Wie SA-Chef Ernst Röhm und seine schwulen Jungs unter der Homophobie von Adolf Hitler und Heinrich Himmler zu leiden hatte. Prädikat: historisch wertvoll.

Es gäbe schon Material, das den gesamten Bevölkerungsquerschnitt ins Kino locken würde, nicht nur die linksliberalen Kulturmasturbanten. Aber wie gesagt: Bis Kino wieder interessant wird, werden wohl noch ein paar Jährchen ins Land ziehen. Im Übrigen wundert mich, daß man nach Los Angeles überhaupt noch durchkommt, weil: Wenn alles das zutrifft, was einem über Donald Trump in den deutschen Medien mitgeteilt wird, hätte er eigentlich schon ganz Kalifornien zum No-Go-Area erklären und einzäunen müssen. An der Ostküste und in Kalifornien ist das amerikanische Gesinnungsäquivalent zur deutschen Soziologen-Laberkaste quasi als Konzentrat versammelt. Allerdings fühlt sich dort außer den Liberals auch niemand wohl. Die sind dort unter sich. Ganz Kalifornien ist ein linksliberales Ghetto.

Vielleicht würde sich ja etwas ändern, wenn die nächste Oscarverleihung im Sinne der „sozial gerechten Teilhabe“ am Kulturgeschehen nicht mehr in Los Angeles, Kalifornien, sondern in Richmond, Virginia stattfinden würde. In Virginia hat Trump bei der Wahl 2016 souverän abgeräumt. Virginia ist auch ein schöneres Wort, weil „Kalif“ nicht drin vorkommt.

Der Oscar geht jedenfalls so lange zum Brunnen, bis er bricht. Irgendwann bricht er. Und dann werden wieder die guten Filme prämiert. Einen guten Film erkennt man daran, daß er einen gewissen Realitätssinn transportiert, also niemals mit Mitteln der deutschen Filmförderung produziert wurde, daß Typen wie Clint Eastwood, Charles Bronson oder John Wayne die Hauptrolle haben und daß die überlebenden  Kommunisten am Schluß nach Nordkorea fliehen.

@jouwatch

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