StartZARONEWS PresseAgenturChebli twittert sich um Kopf um Kragen: Anti-Terror-Einsatz ist „antimuslimischer Rassismus“

Chebli twittert sich um Kopf um Kragen: Anti-Terror-Einsatz ist „antimuslimischer Rassismus“

Berlin/Köln – Sawsan Chebli lässt inzwischen keine Gelegenheit aus, klarzumachen, wem ihre hauptsächliche Sorge und Loyalität gilt: Der „deutschen Umma“, der Gesamtheit der hier lebenden Muslime in ihrer selbst so wahrgenommenen stetigen Opferrolle.

Die Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund hat sich in der Netzcommunity inzwischen zu einem echten Geheimtip für Realsatire gemausert. Ihre Tweets mit hohem Fremdschäm-Effekt trieben anfangs zuweilen auch den eigenen Genossen die Schamesröte ins Gesicht. Cheblis Twitter-Account ist ein einziger Running Gag. Inzwischen hat man sich an die bestenfalls tollpatschigen, fast immer unfreiwillig komischen Stilblüten der Karrierefrau mit palästinensischen Wurzeln gewöhnt. Ob Grill-Parties im Park, der Analphabetismus ihrer Ahnen und ihr mittlerweile verstorbener Vater, der – obwohl in Deutschland zuhause – zeitlebens kein Wort Deutsch sprach – Chebli läßt kein Thema aus.

Ein echtes Ärgernis aber sind ihre politischen Statements, vor allem, wenn es den Islam betrifft. Ob Kopftuchfrauen, Israel-„Kritik“ oder Relativierung von kulturellen „Eigenarten“ – fast immer nimmt die fesch gekleidete Staatssekretärin eine extrem parteiische, pro-muslimische Rolle ein und bedient, wenn nötig, auch plumpe Stereotypen. Das ist auch in ihrem aktuellen Tweet  so, in dem sich Chebli über einen angeblich vorhandenen „antimuslimischen Rassismus“ auslässt.

Als Aufhänger dient ihr diesmal ein Bericht von RP-Online, der sich mit einem Zwischenfall in Köln gestern Vormittag beschäftigte: Eine Gruppe von rund zehn augenscheinlich arabischstämmigen jungen Männern, in lange Gewänder gekleidet, hatte nach Zeugenaussagen laut „Allahu Akbar“ gerufen und war ins Gebäude des Hauptbahnhofs gestürmt. Umstehende Passanten erstarrten und reagierten geschockt. Aufgrund der unklaren Situation und möglichen Gefährdungslage taten die vor Ort patrouillierenden Polizisten instinktiv – und vorschriftsgemäß – das einzig Richtige: Sie stoppten die Männer sofort, fixierten sie in Bauchlage und befragten sie nach ihren Absichten. Erst als sich keine Hinweise auf einen Terrorakt oder strafbare Handlungen ergaben, wurden die Männer laufen gelassen.

Wenige Stunden später brach der Empörungssturm der muslimischen Lobby los: Der Zentralrat der Muslime (ZMD) attackierte die Kölner Beamten, sie hätten einen „Angriff auf Muslime“ verbrochen. Die Polizeimaßnahme sei „völlig unverhältnismäßig“ gewesen; die Männer seien lediglich „auf dem Weg zu Feierlichkeiten aus Anlass des Endes des islamischen Fastenmonats Ramadan“ gewesen und hätten sich laut „über eine Predigt in der Moschee“ unterhalten. ZMD-Vorsitzender Aiman Mazyek erklärte: „Wir verurteilen das Vorgehen der Kölner Polizei und erwarten, dass Polizisten kulturell besser geschult und sensibilisiert werden“. Mazyeks „Zentralrat“ vertritt dabei nur einen winzigen Bruchteil der deutschen Muslime; Quellen sprechen von gerade einmal 0,4 Prozent, darunter sind jedoch auch islamistische und fundamentalistische Organisationen mit auffälliger Nähe zu verbotenen Organisationen wie Milli Görüs. Wenn es darum geht, die angeblich „muslimfeindliche“ Haltung der Polizei und der Gesellschaft anzuprangern, ist Mazyek meist ganz vorne mit dabei.

Neben dem ZMD-Chef stieß auch Nina Mühe, Leiterin des Projekts „Claim“ – einer angeblichen „Allianz gegen Muslim- und Islamfeindlichkeit“ in dasselbe Horn: Sie registriere „eine gewisse Alarmierbarkeit aufgrund äußerlicher Merkmale“ bei Polizeimaßnahmen. Mühe vergaß anscheinend, dass der Zweck der Polizeikontrollen insbesondere am Kölner Hauptbahnhof seit der legendären Silvesternacht 2015 (hunderte sexuelle Übergriffe, kaum Täterverurteilungen) gerade darin besteht, mögliche Gefährdungslagen zu erkennen. Inzwischen ist die deutsche Polizei nämlich sehr wohl „geschult“ – und zwar darin, Terrorsituationen möglichst früh zu erkennen. Angesichts der Tatsache, dass fast alle größeren Terrorakte der jüngeren Zeit mit dem Ausruf „Allahu Akbar“ eingeleitet wurden und erhöhte Wachsamkeit niemals ein zu hoher Preis sein kann für öffentliche Sicherheit, war das Verhalten der Kölner Polizisten völlig angebracht. Es war ein potentieller Anti-Terror-Einsatz, der sich (zum Glück) als unbegründet erwies, der aber ohne Alternative war. Dafür gebührt ihnen Dank, nicht Anfeindungen. „Kulturelle Sensibilität“ sollten in Mitteleuropa, erst recht nach all den Anschlägen von Paris, Madrid, London, Berlin, nämlich auch Muslime gegenüber der christlichen Mehrheitsbevölkerung zeigen. Vor allem, wenn sie sich öffentlich auf eine Weise inszenieren, die absehbar für mißverstanden werden kann.

Der Kölner Polizeipräsident Uwe Jacob, sichtlich erzürnt über die Kritik an seiner Polizei, erklärte daher auch: „Ich weise die Vorwürfe gegen meine Beamten entschieden zurück, dass ihr Handeln von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geprägt war.“ Sein Pressesprecher erläuterte nochmals geduldig, was heutzutage eigentlich selbstverständlich sein sollte:  „Polizisten mussten binnen Sekunden eine Entscheidung zum Schutz der Bevölkerung und zur Eigensicherung treffen.“

Eigentlich wäre die die Sache abgehakt gewesen. Doch nicht für Sawsan Chebli. Sie setzte auf Twitter noch eins drauf – und schrieb über die Kölner Polizeimaßnahme: „Der Fall ist unglaublich. Er zeigt, dass wir eine Sensibilisierung der Polizei, Justiz, des Lehrpersonal für antimuslimischen Rassismus brauchen… Rassismus ggü. Muslimen wird bisher nicht ernstgenommen.“ Man darf also wohl vermuten, dass Chebli auch von „Rassismus“ ausgeht, sollte der nächste Muslim im Kaftan am Steuer eines LKW auf dem Weihnachtsmarkt oder der Fußgängerzone von Nizza rechtzeitig von der Polizei gestoppt werden.

@jouwatch

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