Der Berliner Kurier warnt in einem Beitrag davor, dass in Berliner Freibädern immer mehr Ganoven unterwegs seien. Man solle zum einen auf seine Sachen aufpassen und zum anderen darauf achten „wem man zu lange in die Augen schaut“. Wenn das mal kein „rassistischer“ Beitrag ist!
„Wer in diesen Tagen ein Freibad besucht, sollte auf seine Sachen aufpassen“, warnt der Berliner Kurier in einem Artikel zu der Tatsache, dass es in Berliner Freibädern immer häufiger zu Diebstählen kommt. Auch die „Was-guggst-du“-Fraktion scheint in den Schwimmfreianlagen der rot-rot-regierten Stadt Berlin zum massiven Problem der ach so gepriesenen Bereicherung geworden zu sein. Denn da kann es – so die Zeitung – zu Prügeleien kommen.
Der FDP-Abgeordnete Marcel Luthe wollte von der Innenverwaltung wissen, wie viele Straftaten an den 62 Pools der Berliner Bäderbetriebe 2018 und in diesem Jahr angezeigt wurden.
Spitzenreiter 2018 hier laut Verwaltung das Sommerbad Neukölln am Columbiadamm, wo 130 Straftaten angezeigt wurden: unter anderem 14 Körperverletzungen, 40 Diebstähle und 67 „sonstige Straftaten“ wie zum Beispiel Hausfriedensbuch, Unterschlagung oder Diebstahl aus Kfz auf dem Parkplatz. In diesem Jahr – mit Stand 16. Mai – wurden im und am Sommerbad Neukölln bislang 19 Straftaten angezeigt. Die Schwimmhalle Europasportpark in Prenzlauer Berg nimmt auf dem Siegertreppchen der kulturellen Bereicherung den unrühmlichen zweiten Platz ein: 123 Taten wurden an dieser Adresse angezeigt. In diesem Jahr gab es bis 16. Mai bereits 42 Straftaten. Das Bad Prinzenstraße landet auf Platz 3 in der kriminellen Badespaßstatistik. Dort wurden 122 Taten erfasst (gegenüber 51 im Vorjahr). Viel Spaß und „toi-toi-toi“ kann man denjenigen, die schon länger hier leben, dann nur noch wünschen. (SB)
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