Österreich – Da kann er nix dafür: „Tausende Leute fragen dich um ein Selfie, da fragt man nicht, wer sie sind.“ So die Rechtfertigung des links-grünen österreichischen Bundespräsidenten Van der Bellen bezüglich einer Fotoaufnahme mit Martin Sellner, Chef der Identitären Österreichs. Warum nun darf Sellner, der von Tausenden Leuten Spenden überwiesen bekommen hat, nicht ebenso locker argumentieren? Ein grünes Rätsel.
Die Aufregung rund um die Spende des Christchurch-Attentäters an den Chef der Identitären Bewegung (IB), Martin Sellner, vor rund einem Jahr sowie ein mutmaßlicher Aufenthalt des Australiers in Österreich bringt die links-grüne Alpenseele zum Kochen. So kritisierte die SPÖ Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) dafür, bisher nicht zu einer „rechtsextremen Schattenarmee“ in Deutschland und deren möglichen Spuren nach Österreich ermittelt zu haben. Die FPÖ habe die Identitären „hofiert“. Ein mittlerweile gelöschtes Facebook-Posting von Strache und ein Foto von ihm mit „Identitären“ in einem Gasthaus würden dies beweisen, so die aufgeregte Feststellung des SPÖ-Abgeordnete Jörg Leichtfried laut heute.at.
Der ehemalige Grünenpolitiker und aktuelle Bundespräsident Alexander Van der Bellen nahm den Ball der Genossen auf und empfahl via Bildschirmansage in Zip2, jeden Kontakt zu Identitären zu meiden. Obwohl noch keinerlei wirkliche Erkenntnisse über die vor einem Jahr eingegangene Spende des Christchurch Attentäters auf das Konto von Sellner vorliegen, spricht Van der Bellen laut und vernehmlich einen Bann aus.
Ihm selbst indes ist die empfohlene Distanz zur IB überhaupt nicht gelungen. Das stellte in der vergangenen Woche der FPÖ-Abgeordneten Walter Rosenkranz nach dem sozialistischen Frontalangriff auf Innenminister Kickl am Donnerstag im Nationalrat fest. Dort präsentierte er ein Foto, dass den Herrn Bundespräsidenten, milde lächelnd, gemeinsam mit dem Identitären-Chef Martin Sellner zeigt. Die Rede von Rosenkranz sorgte für maximale Aufregung bei den Genossen. SPÖ-Abgeordneter Jan Krainer stellte hysterisch fest: „Er hat gerade den Bundespräsidenten mit einem Terroranschlag in Verbindung gebracht“.
Also just genau der selbe Anwurf, den Martin Sellner gerade über sich ergehen lassen muss. Allein: Van der Bellen wischt den Vorwurf mit der Ansage von Tisch, dass Tausende Leute ihn um ein Selfie fragen würden. Und da frage er sich nicht, wer derjenige, die einem eine Spende aufs Konto überweisen – oh sorry – ein Selfie mit einem schießen, sind. Der kleine, aber feine grüne Unterschied besteht auch darin, dass Martin Sellner jetzt um sein Leben fürchten muss. Da braucht nur ein rachsüchtiger Islamist ihn auf der Straße zu treffen. Wollen das etwa die linken Journalisten, wenn sie so üble Schlagzeilen wie „…die Spur führt zur IB“ auf den Markt werfen?(SB)
Hat eigentlich die SPÖ auch „Dreck am Stecken“? Hier ein Erklärungsversuch:
@jouwatch



